Unser Team WK-III in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Rd. 6 Rd. 7 Punkte Einsätze
Cara Hoffmann 1 1 1 0 1 ½ 1 7
Jonas Pohl 1 1 1 1 1 1 1 7 7
Roland Pugliese 1 1 1 1 1 1 1 7 7
Daniel Rozek 0 1 0 ½ 0 1 1 7
Louis Matheoschat 1 1 1 0 0 0 1 4 7
Felix Piechowiak 0 ½ 1 1 0 1 1 7
Endstand
1. Herder-Gymnasium13:1 / 31,5
2. Heinrich-Mann-Oberschule12:2 / 33,0
3. Georg-Büchner-Oberschule10:4 / 28,5
4. Goethe-Gymnasium10:4 / 27,5

18 Mannschaften – Komplette Abschlusstabellen

Unsere Ergebnisse:
– Thomas-Mann-Oberschule II(16.)4,0 : 2,0
– Lilienthal-Gymnasium(12.)5,5 : 0,5
– Freiherr-vom-Stein-Gymnasium(9.)5,0 : 1,0
– Goethe-Gymnasium(4.)3,5 : 2,5
– Heinrich-Mann-Oberschule(2.)3,0 : 3,0
– Georg-Büchner-Gymnasium(3.)4,5 : 1,5
– Heinrich-Mann-Oberschule III(6.)6,0 : 0,0

Mit dem klaren Ziel der Titelverteidigung sind wir in diese Meisterschaft gegangen und haben es schließlich auch verdient geschafft. Die Freude über diese Goldmedaille ist um so größer, weil sie nach dramatischem Kampf errungen wurde.
Wir starteten mit 4 Siegen in das Turnier – doch dabei blieben unerwartet viele Brettpunkte liegen. So kam es zu einer unvergesslichen Schlussphase.

5. Runde: Im Duell der beiden verlustpunktfreien Teams kamen wir gegen die Heinrich-Mann-Oberschule zu einem 3:3. Die beiden vielleicht größten Schach-AGs in Berlin waren heute gleichwertig besetzt und profitierten von ihrer breiten Spielerbasis.
Nach dieser Runde führten nun 3 Mannschaften mit je 9:1 Punkten, wobei wir mit Abstand die wenigsten Brettpunkte aufzuweisen hatten. War der Traum vom Gold damit schon zu Ende?

6. Runde: Der zweite Gegner aus dem Spitzentrio war die Georg-Büchner-Oberschule. Im Vorjahr trafen beide Teams im entscheidenden Spiel der Schlussrunde aufeinander. Damals gewannen wir mit 4,5 Punkten und konnten heute dieses Ergebnis wiederholen. Doch die Heinrich-Mann-OS gewann ihr Spiel noch höher und setzte sich uneinholbar(?) ab.

7. Runde: Schnell und problemlos entledigte sich unsere Mannschaft ihrer letzten Aufgabe – doch nun hieß es nur noch: Bangen und Hoffen. Das ganze Team versammelte sich um die benachbarten Bretter, wo zwischen "Mann" und "Büchner" bis zur letzten Sekunde gekämpft wurde. Unsere Freunde aus Tempelhof hatten die Niederlage der vorigen Runde verdaut. Trotz schnellen Rückstands kämpften sie vorbildlich um ihre Medaillenchance – und indirekt auch um unseren Meistertitel. Mit einer tollen sportlichen Haltung erarbeiteten sie sich ein 3:3, wofür sie verdient mit Bronze belohnt wurden. Damit gab es auch für uns ein Happy-End: Goldmedaille vor den ebenfalls ungeschlagenen Neuköllnern.

Den Turniersieg verdanken wir vor allem einem äußerst stabilen Spitzentrio, aus dem Jonas und Roland noch mit 100%-Bilanzen herausragten. Doch auch die aus dem vorjährigen "Zukunftsteam" aufgerückten Spieler erfüllten ihre Aufgabe vorbildlich – holten die Punkte genau dann, wenn wir sie dringend brauchten.


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Das Meisterteam
Roland Pugliese, Daniel Rozek, Louis Matheoschat,
Cara Hoffmann, Felix Piechowiak, Jonas Pohl
… und die Trophäe
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Die hervorragende Ausbeute an den 3 Spitzenbrettern war die Grundlage unseres Erfolgs.
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Louis, Daniel und Roland (v.l.) im konzentrierten Spiel
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Felix behielt immer die Übersicht – selbst dann, wenn das Brett falsch herum stand…