Unser A-Team WK-II in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Rd. 6 Rd. 7 Punkte Einsätze
Alexander Hardenberg 1   1 1 1 1 1 6 6
Philipp Ernst 1 1   0 1 1 0 4 6
Cara Hoffmann   1 1 0 1 1 1 5 6
Roland Pugliese 0 1 1   1 1 1 5 6
Jonas Pohl 1 1 1 1 ½ 1 1 7
Jorin Diemer 0 1 1 1 1   0 4 6
Daniel Rozek 0 0 1 0   1   2 5
Tabellenspitze
1. Heinrich-Mann-Oberschule II
2. Herder-Gymnasium
3. Heinrich-Mann-Oberschule

14 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Heinrich-Mann-Oberschule III(9.)3,0 : 3,0
– Herder-Gymansium II(7.)5,0 : 1,0
– Ernst-Reuter-Oberschule(10.)6,0 : 0,0
– Heinrich-Mann-Oberschule II(1.)3,0 : 3,0
– Kopernikus-Oberschule(8.)5,5 : 0,5
– Georg-Büchner-Oberschule(4.)6,0 : 0,0
– Katholische Schule St. Marien(6.)4,0 : 2,0

Ungeschlagen wurde die Silbermedaille geholt und dem Meister der einzige Punkt abgeknöpft – eine Bilanz, die zu großer Freude Anlass geben könnte. Doch heute kam kein Jubel auf. Zwar dominierten wir das schwach besetzte Turnier schachlich recht klar, doch individuelle Aussetzer im falschen Moment kosteten zwei Mannschaftspunkte und das war an diesem Tag einer zu viel.

So geht der Sieg an die Heinrich-Mann-Oberschule, die heute um die entscheidende Kleinigkeit sicherer und stabiler war. Leider gab es zu wenige Konkurrenten, die eines der beiden überlegenen Teams hätten ernsthaft fordern können.

Viele Mannschaften waren weder von der Spielstärke noch in ihren Umgangsformen turnierreif. Spieler, die während der Partie eine Zigarette im Mund haben, Bockwurst und Pommes essen oder sich laut unterhalten, gehören ebenso wenig in eine Meisterschaft wie Betreuer, welche die elementaren Spiel- und Verhaltensregeln entweder nicht kennen oder sich bewusst darüber hinweg setzen.
Wenn der Turnierleiter mir sagt, man müsse "froh sein, dass sie überhaupt dabei sind", kann ich nur antworten, dass ich darüber ganz und gar nicht froh bin.

Unser Team legte einen klassischen Fehlstart hin und versäumte später gegen die "zweite" Mannschaft der Heinrich-Mann-Oberschule (traditionell mit den stärkeren Spielern besetzt) die Gelegenheit, diese Scharte auszuwetzen. So stehen am Ende zwar die meisten Brettpunkte und durchweg passable bis sehr gute Einzelbilanzen, aber eben auch eine schmerzlich verpasste Titelchance.

Herausragend agierten heute Alexander (100% am Spitzenbrett) und Jonas. Cara, Roland, Philipp und Jorin liegen im Plus – doch in Erinnerung bleiben vor allem die fehlenden Punkte…


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Jonas und Roland in anstrengenden Partien Daniel und Jorin gehen frohen Mutes in die Partie der zweiten Runde.
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Gerade hat der entscheidende Wettkampf begonnen:
Jonas, Cara, Philipp und Alexander im Spiel gegen den neuen Meister