Abrafaxe-Kinderschachturnier

Bild Mit einer Riesen-Delegation waren wir beim Abrafaxe-Turnier am Start und konnten die Reihe unserer Erfolge in beeindruckender Weise fortsetzen.

Im U12-Turnier feierte Yiyang Huang einen sensationellen Turniersieg mit der unglaublichen Ausbeute von 7 Siegen aus 7 Partien. Er setzte sich damit nicht nur gegen die eigenen Teamkameraden sondern gegen eine ganze Reihe gestandener Vereinsspieler durch. Yiyang – wir sind stolz auf dich!
Mit einem überzeugend geführten Turmendspiel in der vorletzten Runde stellte er bereits klar, dass der Turniersieg im Hause Herder bleiben würde. Die Frage war nur: Yiyang oder Leon? Auch unter diesem Druck folgte eine souveräne Partie, in der er Leons Grundreihenschwäche zu einem Figurengewinn nutzte.

Bild Neben dem Sieger sorgten unsere weiteren Spieler in dieser Gruppe für viele schöne Erfolge: 4 Spieler in den Top-Ten und 10 Spieler unter den ersten 20 sind eine beispiellose Bilanz. Die Spitzenbretter waren fast immer fest in unserer Hand.

Nicht ganz so triumphal spielten unsere U14-Vertreter. Doch dieses Turnier war enorm stark besetzt – stärker als jede Berliner Meisterschaft der letzten Jahre. So ist vor allem Robin hervorzuheben, der als "Frühstarter" in dieser Altersklasse in die obere Tabellenhälfte kam.
Eine schöne Steigerung gelang unserem einzigen U10-Starter: Julius platzierte sich in einem stark besetzten Turnier im Mittelfeld.

Lesen Sie die ausführliche Einzelkritik aller 25 Teilnehmer aus unserer AG.
Weitere Fotos finden Sie in den Bildergalerien 22 und 23: Galerie 22Galerie 23

Ein Wort in eigener Sache

Seit mehreren Jahren sind wir gerne beim Abrafaxe-Turnier zu Gast. Es ist immer wieder beeindruckend, wie die Organisatoren mit weit über 250 wuselnden Schachkindern fertig werden und ein schönes Turnier ohne großen Zeitverzug über die Runden bringen. Auch die vielen kleinen und großen Ideen sowie die liebevoll ausgewählten Preise machen das Turnier für unsere Schüler zu einem Saison-Highlight.

Leider passten sich die Schiedsrichter nicht immer dem Niveau dieses Turniers an. Sie waren nicht in der Lage, ordnungsgemäß gemeldete Resultate in das Computerprogramm zu übertragen und wurden auch ihrer Aufgabe nicht gerecht, für die Einhaltung der Regeln ("berührt – geführt") zu sorgen. Wenn ein junger Spieler bei seinem ersten Turnier für die berechtigte Reklamation dieser Regel vom "Schiedsrichter" gerüffelt wird, ist dies fast ein nicht mehr wieder gutzumachender Schaden.
Auch die Idee ein solches Riesenturnier praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen zu wollen, stößt bei uns auf völliges Unverständnis und kann nicht toleriert werden, selbst wenn man in Rechnung stellt, dass in der Vergangenheit manche über-ehrgeizigen Trainer und Eltern den Anlass dafür gesetzt haben mögen.
So passt es ins Bild, dass die Turnierleitung noch zur Siegerehrung mit einer falschen Abschlusstabelle auflief. Als faire Sportler haben wir diesen Irrtum selbstverständlich zu Ungunsten unseres Spielers korrigiert, dem ein unverdienter Pokal zugesprochen worden wäre.
Dieses Turnier mit seinen vielen fleißigen Helfern in Vorbereitung und Durchführung hat bessere Schiedsrichter verdient.