Unser A-Team WK-III in der Berliner Schulschachmeisterschaft 2007/2008

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Sebastian Nowak 1 0 0 1 0 2 5
Tilman Brämick   1 ½ 1 0 4
Lukas Grünbeck 1 1   0   2 3
Dehua Duan 1 1 1 ½ 0 5
Kevin Song 1   1   1 3 3

In einer ausgeglichen besetzten Liga etablierte sich unsere Mannschaft in der Spitzengruppe, hatte bis zur letzten Runde die Chance auf den ganz großen Erfolg. Hier wurde dann gegen ein stark besetztes Team verloren, das an diesem Tage eben um eine Nuance besser war.
Das führte dann zu dem Super-Gau, dass wir mit 8:2 Punkten noch auf den undankbaren 4. Platz abrutschten. Die beste Buchholz-Wertung aller Mannschaften konnte die fehlenden Brettpunkte leider nicht ausgleichen.
Gerne hätten wir in einer vollwertigen Saison unsere Anwartschaft auf einen Medaillenplatz bewiesen, aber die Terminplanung des Verbandes ließ diesmal nur fünf Runden zu…

Tabellenspitze
1. Dathe-Oberschule9 : 1 – 14,5 BP
2. 11. Schule8 : 2 – 17,0 BP
3. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium8 : 2 – 14,5 BP
4. Herder-Gymnasium8 : 2 – 13,0 BP

17 Mannschaften


5. Runde am 03.03.2008 gegen die Dathe-Oberschule
Herder-Gymnasium 1 : 3 Dathe-Oberschule
Sebastian Nowak 0 1 Lukas Tong
Tilman Brämick 0 1 Cosmin Ivascu
Dehua Duan 0 1 Nouri Hassan
Kevin Song 1 0 Julius Stephan

Schade – im Finale um die Berliner Meisterschaft setzten sich unsere Gäste verdient und überlegen durch. An den vorderen 3 Brettern boten sie Spieler auf, die zu den stärksten ihrer Altersklassen in Berlin gehören.
Zwei Partien waren heute recht schnell entschieden: Kevin beherrschte seinen Gegner souverän und war früh auf der Siegerstraße. Doch leider hatte Dehua schnell verloren. Er geriet in eine Eröffnungsfalle nachdem er die Grundregel missachtet hatte, nicht anzugreifen bevor der eigene König in Sicherheit ist.
Am Spitzenbrett konnten sich die Gäste auf ihren Top-Spieler Lukas Tong (ELO 1767) verlassen. Sebastian lieferte ihm einen ordentlichen Kampf, war aber doch chancenlos.
Tilman erwies sich einmal mehr als vorbildlicher Mannschaftsspieler. Sein Gegner unternahm im Endspiel auch mit 2 Mehrbauern kaum Gewinnversuche, steuerte nur das für die Mannschaft wichtige Remis an. Tilman wich diesem Ansinnen konsequent aus – seine Niederlage kommt einem "gefühlten Remis" gleich.


4. Runde am 21.01.2008 bei der 11. Schule
Herder-Gymnasium 2½ : 1½ 11. Schule
Sebastian Nowak 1 0 Ramesh Sivakumaran
Tilman Brämick 1 0 Thanh Nguyen
Lukas Grünbeck 0 1 Thuc Trinh Quang
Dehua Duan ½ ½ Julius Bartholdt

Ein würdiges Spitzenspiel gegen das bisher überragende Team der 11. Schule fand einen verdienten Sieger. Damit ist für unsere Mannschaft nun der ganz große Wurf möglich. Zwei ausgeglichen stark besetzte Teams boten über die gesamte verfügbare Spielzeit einen spannenden Wettkampf, wie man ihn im Berliner Schulschach viel zu selten sieht.
Überzeugend spielte auf unserer Seite vor allem Tilman. Er bestätigte die zuletzt sehr guten Eindrücke. Sebastian baute mit einer Minusfigur wie gewohnt starken Druck auf und gewann schließlich, weil der Gegner in schwieriger Lage zu viel Bedenkzeit verbrauchte. Auch Lukas zeigte eine gute Leistung, übersah aber leider eine Mattdrohung.
Dehua sicherte den Mannschaftserfolg mit einem Remisgebot in überlegener Stellung. Nach ausgeglichener Partie hatte sein Gegner gerade die Dame eingestellt, doch Dehua wollte in beginnender Zeitnot kein Risiko mehr eingehen.


3. Runde am 10.12.2007 gegen die eigene 2. Mannschaft
Herder-Gymnasium 2½ : 1½ Herder-Gymnasium II
Sebastian Nowak 0 1 Yann Paul Hartmann
Tilman Brämick ½ ½ Khai Van Tran
Dehua Duan 1 0 Nicolas Rek
Kevin Song 1 0 Alexander Franz

Auch wenn wir natürlich viel lieber mit anderen Schulen die Kräfte messen, haben interne Duelle der Herder-Teams immer ihren besonderen Reiz. Sie bieten den Spielern der zweiten Reihe eine Chance, sich nachdrücklich zu empfehlen und die A-Teams stehen manchmal unter einem eher unangenehmen Erfolgsdruck. Unnötig zu sagen, dass diese Spiele bei uns immer sportlich fair und ohne Rücksicht auf das Tabellenbild ausgetragen werden.
So auch heute: Während an den hinteren Brettern die 1. Mannschaft erwartungsgemäß nichts anbrennen ließ, hielt die "Reserve" vorne stark dagegen. Ypsi erspielte sich einen souveränen Sieg und Khai Van beginnt, sein herausragendes Wissen nun endlich auch im Wettkampf umzusetzen – klar, schließlich wächst in der eigenen Familie beachtliche Konkurrenz heran.


2. Runde am 12.11.2007 beim Heinrich-Hertz-Gymnasium
Herder-Gymnasium 3 : 1 Heinrich-Hertz-Gymnasium
Sebastian Nowak 0 1 Tillman Ritschl
Tilman Brämick 1 0 Erik Nestler
Lukas Grünbeck 1 0 Max Rumler
Dehua Duan 1 0 Leo Graumann

Vor wenigen Jahren waren die Spiele "Herder gegen Hertz" echte Prestigeduelle um die Vorherrschaft im Berliner Schulschach der mittleren Altersklassen. Nun hat auf beiden Seiten eine neue Spielergeneration den Staffelstab aufgenommen. Diesmal standen sich die beiden Teams in angenehmer und entspannter Atmosphäre gegenüber. Schließlich siegte die ausgeglichener besetzte Mannschaft souverän.
Tilman beantwortete die Bauernjagd der gegnerischen Dame mit der Höchststrafe: Damenfang! Lukas hatte zwar zeitweilig eine Qualität weniger, glich dies aber durch offensives Spiel aus und nutzte später konsequent die Fehler des Gegners. Auch Dehua ließ in gewohnt sicherer Manier seinem Kontrahenten keine echte Chance.
Am Spitzenbrett lieferte Sebastian gegen Tillman Ritschl einen begeisternden Kampf. Er opferte eine Figur für einen sehr starken Freibauern. Doch der Angriff schlug gegen diesen schon recht turniererfahrenen Gegner nicht voll durch. Nach fast 2 Stunden hatte sich Tillmans Gegenschlag als stärker erwiesen.
Mit dem zweiten Saisonsieg hat sich unser junges Team eine hervorragende Ausgangsposition für die weitere Saison erarbeitet.


1. Runde am 01.10.2007 gegen die 2. Mannschaft des Frh.-v.-Stein-Gymnasiums
Herder-Gymnasium 4 : 0 Frh.-v.-Stein-Gymnasium II
Sebastian Nowak 1 0 Usama Abdulrahman
Lukas Grünbeck 1 0 Rudi Demcenko
Dehua Duan 1 0 Thomas Lingemann
Kevin Song 1 0 Jan-Lukas Flade

Unser hoffnungsvolles Team startete mit einem sicheren Sieg in die neue Saison. Während Sebastian – wie immer ein vorbildlicher Kapitän – und Kevin ihren Gegnern klar überlegen waren, brauchten Lukas und Dehua etwas länger, brachten ihren Erfolg aber nie in Gefahr.