Unser B-Team WK-IV in der Berliner Schulschachmeisterschaft 2007/2008

In dieser Wettkampfklasse beträgt die Bedenkzeit nur 30 Minuten pro Spieler und Partie. Der Wettkampf wird dabei doppelrundig ausgetragen.

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Partien
Julian Rausch   1 0 0 0     0     1 5
Tom Castendyk 1 1 0 0   1 ½   1   7
Sebastian Maaßen 1 0 1   1 1 0 0   1 5 8
Jonas Brenck 1     0 1     ½ 1 1 6
Nino Küntzel 1     1   1 0   1   4 5
Lukas Eichner   1     1 1     1 1 5 5
Aptin Haerian     1       0 ½   1 4
Tabellenspitze
1. Sonnenblumen-Grundschule20:0 – 36,0 BP
2. Herder-Gymnasium16:4 – 32,0 BP
3. Herder-Gymnasium II13:7 – 26,5 BP

(13 Mannschaften)

Die B-Mannschaft mit einer ganzen Reihe von Team-Neulingen etablierte sich sofort in der Spitzengruppe. Dieses Ergebnis ist ein schöner Lohn für unser Konzept, verstärkt auf eine breite Ausbildung sehr vieler Spieler zu setzen, denen die Begeisterung am Schachspiel wichtiger ist als der leistungssportliche Gedanke.
Schade war es natürlich, dass der Verband nur 5 Runden ansetzte, wobei wir auch noch einmal gegen das eigene A-Team ans Brett mussten.


5. Runde am 07.03.2008 gegen die Richard-Grundschule
Herder-Gymnasium II 4 : 0
4 : 0
Richard-Grundschule
Tom Castendyk 1 : 0   Celal Demirbag
Sebastian Maaßen   1 : 0
Jonas Brenck 1 : 0 1 : 0 Mohammed Badran
Nino Küntzel 1 : 0   Fuat Kaya
Aptin Haerian   1 : 0
Lukas Eichner 1 : 0   1 : 0 Rafaat El-Nomeiri

Wunderschöner Saisonabschluss auch für die zweite Herder-Mannschaft: Alle erfüllten am letzten Tag ihre Aufgaben vorbildlich und waren den Gästen mit konzentrierten Partien klar überlegen. Einzig Tom und Aptin mussten gegen etwas stärkeren Widerstand ankämpfen. Jonas und Lukas krönten ihre tolle Saison mit Doppelsiegen.
Wenn man bedenkt, dass unsere Gäste vor der Schlussrunde in der Tabelle vor uns lagen, wird das viel zu große Leistungsgefälle im Berliner Schulschach dieser Altersklasse deutlich. Auch dass sie offenbar die gesamte Saison unbehellligt, mit überalterten Spielern bestreiten konnten, passt ins Bild…


4. Runde am 23.01.2008 gegen die eigene erste Mannschaft
Herder-Gymnasium II ½ : 3½
1 : 3
Herder-Gymnasium
Tom Castendyk ½ : ½   Robin Toebs
Julian Rausch   0 : 1
Sebastian Maaßen 0 : 1 0 : 1 Leon Rolfes
Nino Küntzel 0 : 1   Erik Nissen
Jonas Brenck   ½ : ½
Aptin Haerian 0 : 1 ½ : ½ Yiyang Huang

Wieder einmal hat eine Herder-B-Mannschaft dem eigenen A-Team das Leben schwer gemacht. Besonders dicht am Sensationserfolg waren heute Tom und Jonas. Tom setzte nach Robins Turmeinsteller nicht couragiert genug fort und Jonas musste seine vorteilhafte Stellung remis geben, weil ihm die Bedenkzeit auszugehen drohte. Auch Julian und Aptin zeigten bemerkenswerten Widerstand und so lag vor allem im Rückspiel eine echte Überraschung lange in der Luft.


3. Runde am 10.12.2007 gegen die Evangelische Schule Charlottenburg
Herder-Gymnasium II 3 : 1
4 : 0
Evang. Schule Charlottenburg
Julian Rausch 0 : 1   Julius Wendel
Tom Castendyk   1 : 0
Sebastian Maaßen 1 : 0 1 : 0 Theresa Ettingshausen
Jonas Brenck 1 : 0   Johann Robert
Nino Küntzel   1 : 0
Lukas Eichner 1 : 0 1 : 0 Emil Olff

Mit deutlichen Siegen etablierte sich unser B-Team in der Spitzengruppe. Schön, dass auch die Spieler unserer zweiten Reihe somit zu verdienten Erfolgserlebnissen kommen.
An allen Brettern waren wir den Gegenspielern klar überlegen. Einzig Julian ließ es bei der Verwertung seines Vorteils etwas an Ruhe und Übersicht fehlen, wodurch die Gäste zu ihrem ersten am Brett erspielten Punkt in dieser Saison kamen.


2. Runde am 09.11.2007 bei der 2. Mannschaft der Sonnenblumen-Grundschule
Herder-Gymnasium II 2 : 2
1 : 3
Sonnenblumen-Grundschule II
Julian Rausch 0 : 1 0 : 1 Hannes Raddant
Tom Castendyk 0 : 1 0 : 1 Thang Nguyen
Sebastian Maaßen 1 : 0   Fabian Bressel
Jonas Brenck   0 : 1 Robert Skopnik
Aptin Haerian 1 : 0   Ilkay Coban
Nino Küntzel   1 : 0 Vanessa Conrad

Mit einem ordentlichen Ergebnis kehrt unsere zweite Mannschaft aus Treptow zurück – und bei Ausnutzung aller Chancen war sogar noch mehr möglich. An den vorderen Brettern konnten wir heute leider nicht punkten. Im Hinspiel gerieten Julian und Tom gegen renommierte Gegner schnell auf die Verliererstraße. Doch im zweiten Durchgang standen beide schon sehr vorteilhaft, konnten ihre guten Gewinnchancen aber nicht nutzen.
Sebastian gewann eine mustergültige Partie mit zielstrebigem Angriff bei entgegengesetzten Rochaden. Aptin feierte bei seinem Team-Debüt einen Einstand nach Maß. Nach beiderseits zahlreichen Fehlern, blieb er in Zeitnot bemerkenswert cool und verwertete seinen Vorteil souverän. Schließlich gewann Nino gegen Vanessa Conrad, die Berlin in diesem Jahr bei den Deutschen Einzelmeisterschaften vertreten hatte.


1. Runde am 08.10.2007 gegen die Erich-Kästner-Grundschule
Herder-Gymnasium II 4 : 0
3 : 1
Erich-Kästner-Grundschule
Tom Castendyk 1 : 0 1 : 0 Jonathan Born
Sebastian Maaßen 1 : 0 0 : 1 Dean Xu
Jonas Brenck 1 : 0   Moritz Przibilla
Julian Rausch   1 : 0
Nino Küntzel 1 : 0   Sebastian Paltzer
Lukas Eichner   1 : 0

So macht Schulschach eigentlich keinen Spaß. Selbst gegen eine der renommiertesten Berliner Schach-AGs mit bisher durchaus erfolgreichen Spielern kam unser B-Team(!) zu klaren Siegen, obwohl die Spieler nicht annähernd ihr Können zeigten und zum Teil grottenschlechte Partien ablieferten.
Mannschaftskapitän Nino gehörte mit seiner ordentlichen Partie zu den wenigen Lichtblicken des Tages. Auch Tom konnte nach ziemlichem "Gegurke" in der ersten Runde im zweiten Spiel deutlich besser auftrumpfen. Sebastian bekam es mit dem stärksten Gegenspieler zu tun. Leider brachte der beachtliche Auftaktsieg nicht die Ruhe und Souveränität ein, auch noch die zweite Partie zu gewinnen.
Die meisten Siegpunkte resultierten leider aus Partien, die keine Freude machten und gegen stärkere Gegner wohl verloren gegangen wären.
Zu unserem Unmut trägt schließlich noch bei, dass die Wettkampfregeln des Berliner Schachverbandes in dieser Saison vorschreiben, dass Einwechsler das Brett der ersetzten Spieler übernehmen müssen. Damit ist es leider nicht möglich, eine Mannschaft – wie in jedem ordentlichen Schachwettkampf üblich und auch im Sinne der sportlichen Fairness notwendig – konsequent nach Spielstärke aufzustellen.