Unser Team WK-II in der Berliner Schulschachmeisterschaft 2008/2009

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Rd. 6 Rd. 7 Punkte Einsätze
Roland Pugliese 0 1 1 1 1   ½ 6
Sebastian Nowak   1 1 1 1   1 5 5
Khai Van Tran 0   1   1     2 3
Tilman Brämick 1 1   1 1   1 5 5
Sebastian Maaßen 0   1       1 2 3
Dehua Duan   1   1       2 2
Tabellenspitze
1. Friedrich-Ebert-Oberschule13 : 1 – 22,0 BP
2. Herder-Gymnasium12 : 2 – 24,5 BP
3. Kurt-Tucholsky-Oberschule10 : 4 – 17,5 BP

(15 Mannschaften)

Unser junges WK-II-Team spielte eine starke Saison, holte souverän die Silbermedaille hinter Bundesliga-Spieler Georg Kachibadze und seinen Gefährten. Dabei waren wir nach Brettpunkten sogar die stärkste Mannschaft der Liga. Entsprechend überragend sind auch die Einzelbilanzen. Nach der Auftaktniederlage gegen den Meister wurde nur noch eine Remispartie (und das gegen den Dritten der Berliner U16-Einzelmeisterschaft) abgegeben. Wenn man aus dieser Super-Truppe noch jemand herausheben will, müssen es Sebastian Nowak und Tilman Brämick sein: Fünf Siege aus fünf Partien holt man auch gegen unterklassige Konkurrenz nicht jeden Tag.


7. Runde am 11.03.2009 bei der Georg-Büchner-Oberschule
Herder-Gymnasium 3½ : ½ Georg-Büchner-Oberschule
Roland Pugliese ½ ½ Bruno Triebus
Sebastian Nowak 1 0 Okay Toprak
Tilman Brämick 1 0 Ben McLeod
Sebastian Maaßen 1 0 Sebastian Möhle

Super-Abschluss einer Saison, in der unser Team mit Abstand die meisten Brettpunkte der Liga holte. Gegen einen der stärkeren Gegner wurde damit die Silbermedaille gesichert.
Sebastian und Sebastian brachten uns nach spannenden Partien mit 2:0 in Führung. Tilman hatte im Damenendspiel drei Bauern für eine Figur. Nach einem Rückopfer des Gegners lief es auf ein Remis hinaus, doch musste dieser jetzt im Mannschaftssinne auf Gewinn spielen, was – wie so oft – zu einem "Spiel auf Verlust" mutierte.
Roland hatte gegen den Dritten der Berliner U16-Meisterschaft sogar ein vorteilhaftes Endspiel, musste aber eine Stellungswiederholung zulassen.


6. Runde am 25.02.2009 gegen die Kurt-Tucholsky-Oberschule

Leider traten unsere Gäste zu diesem Spiel nicht an und überließen uns einen kampflosen 4:0-Sieg.


5. Runde am 20.01.2009 bei der Heinrich-Mann-Oberschule
Herder-Gymnasium 4 : 0 Heinrich-Mann-Oberschule
Roland Pugliese 1 0 Stephan Schulz
Sebastian Nowak 1 0 Stefan Juhnke
Khai Van Tran 1 0 Halil Kanal
Tilman Brämick 1 0 Michael Kelsch

Schon oft standen sich Teams unserer beiden Schulen gegenüber. Neben klaren Siegen gab es dabei für uns auch schmerzliche Niederlagen. Sogar Medaillen wurden bereits gegen die nervenstarken Spieler aus dem Süden Berlins verschenkt. Heute traten wir zu einem vorentscheidenden Duell um den Berliner Vizetitel an und es entwickelte sich ein echter Spitzenkampf mit ausgeglichenen Partien. Doch diesmal waren es unsere Jungs, die ihre Wettkampferfahrung in die Waagschale werfen und einen in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg einfahren konnten. Vor allem Sebastian musste sich gegen seinen starken Gegner lange verteidigen. Schließlich kam er in ein ausgeglichenes Bauernendspiel, war aber auch in großer Zeitnot. In dieser Situation nutzte er einen kleinen Fehler zum Sieg bei nur einer Minute Restbedenkzeit gegen 40 Minuten des Gegners.
Khai Van siegte dank des gedeckten Freibauern im Turmendspiel und auch Tilman gewann sicher. Roland wehrte am Spitzenbrett viele kleine Drohungen ab, erkombinierte sich schließlich eine Leichtfigur und ließ sich diesen Vorteil natürlich nicht mehr nehmen.


4. Runde am 07.01.2009 bei der Gustav-Heinemann-Oberschule
Herder-Gymnasium 4 : 0 Gustav-Heinemann-Oberschule
Roland Pugliese 1 0 Sebastian Meyer
Sebastian Nowak 1 0 Jan Martin
Tilman Brämick 1 0 Jannick Rade
Dehua Duan 1 0 Ronning Koch

Leichtes Spiel für unser Team, das seine Rolle als Medaillenkandidat einmal mehr unterstrich. Die gegnerischen Spieler konnten uns nicht angemessen fordern und schenkten zum Teil der laufenden Partie nicht einmal die gebührende Aufmerksamkeit. So bleibt nur in Erinnerung, dass Roland seine 50. Meisterschaftspartie für eine Herder-Mannschaft bestritt, auch wenn das Jubiläum nur 3 Minuten dauerte…


3. Runde am 24.11.2008 gegen die 2. Mannschaft der Ferdinand-Freiligrath-Oberschule
Herder-Gymnasium 4 : 0 Ferdinand-Freiligrath-OS II
Roland Pugliese 1 0 George Katanek
Sebastian Nowak 1 0 Dominik Biskylic
Khai Van Tran 1 0 Manuel Sauter
Sebastian Maaßen 1 0 Ertugrul Nesil

Mit dem zweiten 4:0 in Folge findet unser Team wieder Anschluss an die Spitzengruppe. Aber sicher werden uns die nächsten Gegner härter fordern. Heute ist der hübsche Sieg von Sebastian Maaßen hervorzuheben. Schon früh setzten Dame und Springer den schwarzen König matt. Wenig später hatte Roland den zweiten Punkt unter Dach und Fach gebracht. Auch Sebastian und Khai Van brachten ihre Siege nie in Gefahr.


2. Runde am 12.11.2008 beim Freiher-vom-Stein-Gymnasium
Herder-Gymnasium 4 : 0 Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Roland Pugliese 1 0 Tony Schwedek
Sebastian Nowak 1 0 Patrick Saloga
Tilman Brämick 1 0 Fabian Hunstock
Dehua Duan 1 0 Timucin Yesilli

Ein verdienter – wenn auch in der Höhe etwas glücklicher – Sieg bringt unser ältestes Team wieder in die Erfolgsspur. Sebastian und Tilman sorgten mit frühen Erfolgen für Ruhe und Sicherheit. Roland spielte gegen die Nr. 1 der Gastgeber eine Reihe kleiner Vorteile geduldig aus. Dehua büßte in Zeitnot zunächst eine Figur ein, gewann dann aber durch Schiedsrichter-Entscheid nach einem Regelverstoß der gegnerischen Mannschaft.


1. Runde am 02.10.2008 gegen die Friedrich-Ebert-Oberschule
Herder-Gymnasium 1 : 3 Friedrich-Ebert-Oberschule
Roland Pugliese 0 1 Georg Kachibadze
Khai Van Tran 0 1 Grigori Paris
Tilman Brämick 1 0 Roger Chen
Sebastian Maaßen 0 1 Xiaobo Qiu

Mit einer achtbaren Niederlage gegen den Titelverteidiger startete unsere junge WK-II-Mannschaft die Saison. Besonderes Lob verdient natürlich Tilman, der einen um fast 400 DWZ-Punkte höher eingestuften Gegner besiegte. Sehr schön konnte er die Kraft zweier Türme auf der 7. Reihe ausnutzen. An den Spitzenbrettern war der Gast noch besser besetzt – mit Oberliga-Spieler Georg Kachibadze (ELO 2144) und dem erfahrenen Grigori Paris (DWZ 1603).
Dass das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel, lag schließlich daran, dass Sebastian sich voll in den Dienst der Mannschaft stellte und in leicht vorteilhafter Stellung das Remisgebot ausschlug. Erst in Zeitnot verdarb er die Partie noch.