Sechs Spieler in den Top-20

Bild Gleich 6 unserer Spieler konnten sich heute in der Spitzengruppe platzieren. Obwohl das Turnier auch für sie recht zäh begann, steigerten sie sich sehr schön und wurden mit hohen Punktkonten für ihr konzentriertes Spiel belohnt.

Unser Top-Spieler war Mario Wonneberger. Mario unterlag nur dem Zweitplatzierten und sprang in der letzten Runde noch unter die Top-Ten. Diesen letzten Schritt schaffte er mit einem beeindruckend souveränen Sieg gegen einen Spieler des aktuellen BSV-Kaders. Auch in den vorhergehenden Runden hatte er immer wieder seine reife Spielanlage und das richtige Maß zwischen Risiko und Sicherheit unter Beweis gestellt.

Sebastian Maaßen stand ihm in keiner Weise nach. Obwohl Schnellschach gewiss nicht seine Spezialstrecke ist, steigerte er sich zu seinem bislang besten Turnierergebnis. Dabei brachte er das Kunststück fertig, die Spitzengruppe zu stürmen, obwohl er in der 1. Runde durch Zeitüberschreitung gegen die spätere Tabellenletzte verloren hatte – ein "Schweizer Gambit" in reinster Form…
Mit den Siegen kam die Sicherheit und mit der Sicherheit kamen neue Siege – am Ende 4 in Folge, darunter gegen einen früheren U12-Finalisten.

Bild Bild Riesenfreude bei Tim Gabriel: Fünf Siege nach durchweg konzentrierten Partien lassen ihn auf Platz 11 im B-Turnier landen. Wieder einmal hat er sich, wie schon bei der BJEM, im Laufe eines Turniers schön gesteigert. Das ist eben auch Teil unseres Wettkampfkonzepts: Gerade weil die Turnierteilnahmen eher sparsam geplant werden, steigern sich unsere Spieler bei diesen Höhepunkten in manchmal ungeahnter Weise.

Auf und Ab ging es in den letzten Wochen bei Deniz Leon Ochmann. Manchmal ließ "DLO" die sonst so erfreuliche Gründlichkeit und Ruhe vermissen. Heute schaffte er den Absprung nach oben – da muss er sich jetzt wieder dauerhaft festsetzen. Wer beim Abrafaxeln nur 2 Partien verliert, kann selbstbewusst nach neuen Zielen Ausschau halten.

Abrafaxe-Zeit ist Jonas-Brenck-Zeit. Dass die diesjährigen 4½ Zähler Jonas' "schlechtestes" Ergebnis bei diesem Turnier sind, spricht eindeutig für ihn. Jonas unterlag nur gegen Spitzenleute und bewies erneut, dass er eigentlich mit jedem Bedenkzeitregime zurecht kommt.

Auch für Julian Rausch zeigt der Daumen wieder steil nach oben. Klare Steigerung sowohl zum Vorjahr als auch zu den Leistungen der letzten Wochen und Monate. Seine ideenreiche Partieführung ist bekannt. Das Ergebnis hängt oft noch davon ab, ob er gröbere Fehler vermeiden kann. Das klappte heute vor allem im Endspurt sehr gut.

Oliver Stoll, Julian Lohbreier und Julian Beuchert platzierten sich im soliden Mittelfeld. Oli bekam es mit starken Gegnern zu tun und erreichte immerhin eine positive Gesamtbilanz. Beide Julians konnten sich zum Vorjahr enorm steigern und auch die wechselhaften Ergebnisse der letzten Zeit mit einem klaren Aufwärtstrend beantworten.

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Gegen Ende des Turniers ist uns die schöne Mischung
aus Freude und Erschöpfung in die Gesichter geschrieben.
Nach klassischem Fehlstart noch bei 50% angekommen:
Julian Beuchert
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Also bis jetzt war alles richtig…
Oliver Stoll verfehlte die Top-20 nur ganz knapp.
Verdiente Freude pur – Julian Lohbreier