Unser Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Raphael Lagunow 1 1 1 ½ 1 5
Daniel Lewin 1 0 1 1 1 4 5
Pablo Schlesselmann   0 1 0 1 2 4
Malte Radde 1   1 0 1 3 4
Ioana Floroiu 1 0   0 1 2 4
Firat Soman 1 1 1   1 4 4
Atheenan Kumaran 1 0 1 0   2 4
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Vorfreude und gespannte Erwartung bei Ioana, Daniel,
Raphael, Firat, Atheenan, Malte und Pablo
Tabellenspitze
1. Möwensee-Grundschule10 : 0 – 23,5 BP
2. Richard-Wagner-Grundschule8 : 2 – 22,5 BP
3. Herder-Gymnasium6 : 4 – 21,5 BP

13 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– GS an der Geißenweide(12.)6,0 : 0,0
– GS am Faulen See(6.)2,0 : 4,0
– Schmöckwitzer Insel-Schule(10.)6,0 : 0,0
– Richard-Wagner-Grundschule(2.)1,5 : 4,5
– Freiherr-von-Hünefeld-GS II(8.)6,0 : 0,0

Über unerwartete Medaillen freut man sich besonders – deshalb war der Jubel unserer Jüngsten heute besonders laut. Wir profitierten nach einem typischen Schweizer-System-Zickzack von unseren drei hohen Siegen und den nicht ganz so deutlichen Niederlagen. Die Brettpunkte sicherten uns den klaren 3. Rang – nach Buchholz-Wertung wäre es Platz 6 gewesen. Die schachliche Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte, doch dieses Glück hat uns früher auch schon oft genug gefehlt.

In Erinnerung bleibt die dramatische Schlussrunde. Als der eigene Wettkampf gewonnen war, fieberten wir mit den Jungs von der Richard-Wagner-Grundschule. Sie sollten gewinnen, damit wir ihren Gegner noch überholen konnten. Bei 3:1-Führung hatten beide Spieler aus Lichtenberg klare Vorteile, befanden sich aber in schwerer Zeitnot. Letztlich war es Johan Glase vorbehalten, seinem Team den Sieg und uns die Bronzemedaille zu sichern.

Sieben starke Spieler = ein starkes Team
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Die Stellung des Tages: Daniel hat ein Mattnetz
geknüpft, aus dem es für seinen namhaften Gegner kein
Entrinnen gab. Die Spannung ist ihm buchstäblich
ins Gesicht geschrieben

Raphael sorgte am Spitzenbrett wie erwartet für sichere Punkte und gab seinen Mannschaftskameraden einen hervorragenden Rückhalt.
Ein großartiges Turnier spielte Daniel. Seine einzige Niederlage entsprang einem verschmähten Dauerschach, als er für die Mannschaft weiter auf Sieg spielen wollte. Highlight des Tages war sein Mattnetz gegen einen der stärksten Berliner U14-Spieler (DWZ ca. 1300) – (siehe Foto rechts).

In der Mittelachse punkteten unsere Sechstklässler solide. Pablo zeigte sich klar verbessert, wenn es um schwierige Stellungen ging. Mehrmals buddelte er sich noch erfolgreich aus nachteiligen Positionen aus. Auch Malte überzeugte mit schönem Kampfgeist und wurde dafür belohnt, als einer seiner drei Siege etwas glücklich ausfiel.

Ioana setzte das in den letzten Monaten gewonnene Selbstvertrauen in schachliche Leistung um. Besonders beeindruckt war der Trainer von ihrer Erstrundenpartie – genau genommen Ioanas erste externe Turnierpartie… In einem sehr langen Kampf blieb sie cool und ruhig, während sechs aufgeregte Jungen um sie herum wuselten, die nicht abwarten konnten, den 6:0-Sieg zu komplettieren. In der Schlussrunde war es Ioanas Punkt, der uns uneinholbar in Führung brachte.

Super-Leistung von Firat: 100% in einem Berliner Schnellturnier – das haben nur ganz wenige Herder-Schüler geschafft – und das waren unsere absoluten Spitzenleute. Firats Partien waren sicher angelegt, einen einmal erarbeiteten Vorteil gibt er nicht mehr aus der Hand. Seine ansteckende Begeisterung und Fröhlichkeit wird uns noch viel Freude machen.
Atheenan punktete in zwei wichtigen Duellen und unterlag nur gegen Top-Mannschaften. Auch bei ihm war deutlich zu sehen, dass unsere Schachneulinge im ersten halben AG-Jahr schon viel gelernt haben.

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Sehr gute Bedingungen in der Aula der Max-Planck-Oberschule
… und sei es unter dem Zeichen von Hammer und Sichel
Gleich geht's los.
Letzte Tipps von Raphael an seinen Freund Daniel
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So sehen 100% aus. Konzentration bei Adi und Firat
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Selbstbewusst und mit innerer Ruhe
löste Ioana ihre heutigen Aufgaben.
Maltes drei Siege waren ganz wichtig
für den Mannschaftserfolg.
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Mit gewachsener Routine übersteht man
auch schwierige Stellungen.
Herausfordernder Blick von Pablo
Ganz jung – ganz stark
8½ aus 10 an den Spitzenbrettern
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Strahlendes Lachen bei der Siegerehrung… …und Hunger auf mehr Schach