Jugend-Weihnachtsturnier 2010

Bericht von Deniz Leon Ochmann

Schon die ganze Woche habe ich mich auf das Weihnachtsturnier gefreut. Während der Anfahrt war es mit 50 anderen Kindern sehr laut und voll. Mit dem Eintritt in das Siemensgebäude ändert sich das schlagartig: plötzlich ist und bleibt es für den Rest des Turnieres angenehm still.
In den ersten beiden Runden gelangen mir erfreulicherweise zwei Siege, in der dritten Runde verlor ich wie zu erwarten gegen Raphael Lagunow. Dass ich in den nächsten drei Runden wieder gewann, freute mich wirklich sehr. Dazu kam noch, dass ich nach der letzten Partie eine "1" gewürfelt habe und so einen Schachtkalender gewann. Ich hatte 5 von 6 Punkten und war sehr zufrieden. In der letzten Runde spielte ich lange gegen Kevin Song und verlor. Die Siegerehrung war der Höhepunkt des Nachmittages, es war eine gelungene Veranstaltung.

Bericht von Maximilian Ringleb

Ich denke, dass ich im Namen aller Spieler und Trainer sagen kann, dass das Weihnachtsschachturnier (wie in jedem Jahr) ein voller Erfolg war. Dabei finde ich sehr erstaunlich, wie hoch die Disziplin war. Seit dem Eintritt in die Siemensgebäude war nur noch vereinzeltes Geflüster zu hören. Natürlich ist man auch knapp vor der ersten Runde sehr aufgeregt, so etwas gehört ja auch immer zu einem richtigen Turnier dazu.
Und auch die Bedenkzeit, mit der ich in so geringem Maße eigentlich nichts anfangen kann, macht das Turnier zu einem ganz besonderen.

Bericht von Lukas Grünbeck

Bild Wie jedes Jahr, war auch dieses Jahr wieder das immer sehr nette Weihnachtsturnier von Herder und den SF Siemensstadt. Nach einer kalten, nassen Hinfahrt, bei der man als einer der älteren Schüler dieses Jahr ein wenig Verantwortung übernommen hat, waren wir mit der gesamten Rasselbande in den Vereinsräumen angekommen.
Alles war schon aufgebaut und die Liste der Paarungen der ersten Runde war nach einer netten Begrüßung schnell angehängt und man hatte seinen Sitzplatz gefunden. Da das Schweizer System in der ersten Runde kaum Auswirkungen auf die Paarungen hat, waren natürlich auch eher unfaire Spielpaarungen angesetzt. So musste ich gegen einen 5. Klässler antreten. Da ich ihn ein wenig unterschätzte spielte ich auch nicht meine beste Partie, konnte sie aber trotzdem für mich entscheiden. In der zweiten Runde ging es dann gegen einen Spieler aus unserer ersten WK-II-Mannschaft und so spielte ich möglichst defensiv um in der Zehnminutenpartie (zu wenig Bedenkzeit für mich) nicht völlig unterzugehen. Ein paar Zähne hat er sich in den ersten 5 Minuten schon ausgebissen, doch dann ging meine "Mauertaktik" nicht mehr auf, es war trotzdem die interessanteste und lustigste Partie des Abends.
Der Abend war noch jung und von einer kleinen Niederlage muss man sich nicht runter machen lassen, also weiter – wieder gegen einen 5. Klässler. Wieder unterschätzte ich ihn total und konnte mich vor allem in den ersten Zügen nicht konzentrieren. So übersah ich, wie er mir einen Zug später mit verschmitztem Lächeln sagte, dass er seine Dame eingestellt hatte… oder in diesem Falle hätte. Aber okay, auch da muss man durch und noch war die Partie nicht verloren, rund fünf Minuten später dann jedoch schon und ich hatte die Lacher meiner Klassenkameraden über den Verlust gegen ein 5 Jahre jüngeres Kind auf meiner Seite.
Naja, von hier an sah ich das Ganze nicht mehr so engstirnig und konnte "befreiter" das Turnier fortsetzen. In den nächsten beiden Partien gelang es mir dadurch dann, zwei Siege einzufahren. Jetzt ging es gegen einen Achtklässler, bei dem ich wieder einmal von meiner großen Gutherzigkeit Gebrauch machte und ihm den Sieg (unabsichtlich) ließ. Die letzte Partie war dann noch einmal sehr kurios, da mein Gegner und ich nicht sehr gut spielten. Doch ich konnte den Sieg dann doch noch einfahren.
Nun wartete man noch geduldig an der Seite seiner Eltern, wenn diese einen abholen kamen oder wie ich herumalbernd mit seinen Klassenkameraden auf die Siegerehrung. Als dann alle Urkunden bedruckt und Preise nett ausgelegt waren, ging es los und die allesamt grinsenden Sieger wurde nach und nach aufgerufen.
Ein sehr netter Abend endete dann beim Aufräumen und man wünschte sich einen schönen 3. Advent und brach in das kalte, nasse Berlin auf. Ich fand den Abend sehr nett, es hat viel Spaß gemacht mal wieder ein Schachturnier zu spielen und somit freue ich mich jetzt schon auf das Turnier nächstes Jahr.

Bericht von Pablo Schlesselmann

Es hat mir gut gefalllen, es war zwar ein bisschen voll, aber das war nicht so schlimm. Außerdem hat mir die Idee mit den Preisen, die man bekommen hat, wenn man gewonnen hat und dann noch eine Eins gewürfelt hat, gut gefallen. Während der Partien war es zwar nicht vollkommen ruhig, aber sonst herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen!