Bild Unser Team WK-IV in der Berliner Schulschachmeisterschaft 2011/2012

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Halbf. Pl.3 Punkte Partien
Raphael Lagunow     +   1 1 0 1 1 1 ½ 1 8
Rachela Rosenhain 1 1   + 1 1 0 0 1 ½ ½ 1 7 10
Daniel Lewin     + + 1 1 0 ½ 1   0   6
Marian Hauser 1 1 + + 1 1   +   1 0 1 7 8
Malte Radde 1 1   +         1     1 4 4
Pablo Schlesselmann 1 1 +       +     1     4 4

Unsere jüngste Mannschaft beendet eine starke Saison mit dem verdienten Medaillenplatz. Der Halbfinalgegner war uns noch deutlich überlegen. Gegen den Vorrundensieger agierten wir auf Augenhöhe. Da die vier Stammspieler noch in dieser Wettkampfklasse verbleiben, können wir ein weiteres Mal die vorderen Plätze der Berliner Meisterschaft angreifen.

Bilder vom Finalturnier in der Foto-Galerie


Spiel um Platz 3 am 27.03.2012 gegen die Berlin Metropolitan School
Herder-Gymnasium 4 : 0 Berlin Metropolitan School
Raphael Lagunow 1 0 Kieselbach
Rachela Rosenhain 1 0 Erpenbeck
Marian Hauser 1 0 Khode
Malte Radde 1 0 Hoecherl

An der verdienten Bronzemedaille ließ unsere Mannschaft nie Zweifel aufkommen. Für den Gegner war es bereits ein schöner Erfolg, dieses Finalturnier erreicht zu haben.


Halbfinale am 27.03.2012 gegen das Heinrich-Hertz-Gymnasium
Herder-Gymnasium 1 : 3 Heinrich-Hertz-Gymnasium
Raphael Lagunow (DWZ 1860) ½ ½ Emil Schmidek (DWZ 1838)
Rachela Rosenhain ½ ½ Anna Denkert (DWZ 1485)
Daniel Lewin 0 1 Johannes Trotzke (DWZ 1315)
Marian Hauser 0 1 Daniel Klodt (DWZ 1343)

Gipfeltreffen des Berliner Kinderschachs: Am Spitzenbrett saßen sich zwei Spieler gegenüber, die in Deutschland zu den Top-Ten ihres Jahrgangs gehören. Sie kennen sich aus unzähligen Turnierpartien und sind mit dem TuS Makkabi gemeinsam Deutscher U12-Meister geworden. Heute gab es nach umkämpfter Partie ein verdientes Remis.
Gipfeltreffen auch an Brett 2: Die beiden stärksten Berliner Spielerinnen ihrer Altersklassen trafen aufeinander. Rachela konnte Annas DWZ-Vorsprung von gut 200 Punkten am Brett sicher neutralisieren. Sie besaß sogar einen Mehrbauern, als sich die Freundinnen vielleicht etwas (zu) früh auf Remis einigten.
An Brett 3 und 4 waren die Gegner erwartungsgemäß deutlich überlegen. Das Hertz-Team gewann später auch souverän das Finale der Meisterschaft.


Tabellenspitze nach der Vorrunde
1. Möwensee-Grundschule18 : 2 – 35,5 BP
2. Herder-Gymnasium18 : 2 – 35,0 BP
3. Heinrich-Hertz-Gymnasium16 : 4 – 31,0 BP

14 Mannschaften


5. Runde am 12.03.2012 gegen die Melli-Beese-Grundschule
Herder-Gymnasium 4 : 0
3½ : ½
Melli-Beese-Grundschule
Raphael Lagunow 1 : 0 1 : 0 Tom Bahro
Rachela Rosenhain 1 : 0 ½ : ½ Tom Engelmann
Daniel Lewin 1 : 0   Paul Bahro
Marian Hauser   1 : 0
Malte Radde 1 : 0   Matthias Frey
Pablo Schlesselmann   1 : 0

Mit diesem sicheren Sieg stabilisierte das Team den zweiten Platz vor dem Finalturnier. Dort gehen wir sicher als Außenseiter ins Rennen, sollten aber aus einer solchen Position die Kraft für einen erfolgreichen Angriff haben.
Der Gegner bot eine junge Mannschaft auf, in der immerhin bereits drei Vereinsspieler standen und von der man sicher noch hören wird. Letztlich gab aber die größere Routine unserer Spieler in (fast) allen Partien den Ausschlag.


4. Runde am 09.02.2012 gegen die Möwensee-Grundschule
Herder-Gymnasium 1 : 3
2½ : 1½
Möwensee-Grundschule
Raphael Lagunow 0 : 1 1 : 0 Mikael Soyyigit
Rachela Rosenhain 0 : 1 0 : 1 Till-Can Krüger
Daniel Lewin 0 : 1 ½ : ½ Kilian Damerow
Marian Hauser + : –   Marvin Kroschel
Pablo Schlesselmann   + : –

Sieg und Niederlage im ersten echten Spitzenspiel dieser Liga erhalten uns weiter alle Chancen auf einen Platz im Halbfinale. Der Gegner – vor wenigen Wochen Sieger des Schnellturniers – bot die erwartet gleichmäßig besetzte Mannschaft aus turniererfahrenen Spielern auf, musste aber ein Brett frei lassen.
So hätte für uns eigentlich mehr möglich sein müssen, als am Ende auf dem Ergebniszettel steht. Gerade unsere bei der diesjährigen BJEM so erfolgreichen Spitzenbretter waren wohl von diesem schweren Turnier noch nicht ganz erholt. Raphael schleppte sich zudem trotz heftiger Krankheit ans Brett. Mit vollen Kräften wird er im Halbfinale ganz anders auftrumpfen.

Dennoch blieben die Chancen auf den Ausgleich im Hinspiel lange erhalten. Rachela verlor ein leicht besser stehendes Endspiel erst durch Zeitüberschreitung.
Im Rückkampf war hingegen dann sogar ein Zu-Null-Sieg möglich. Doch Rachela stolperte mit Mehrfigur in ein Matt auf b2 und Daniel erkannte bei Mehrbesitz von Läufer und drei Bauern zu spät, dass der Gegner auf Patt spekulierte – und damit Recht behielt.


3. Runde am 08.12.2011 bei der Schule am Faulen See
Herder-Gymnasium 4 : 0
4 : 0
Schule am Faulen See
Raphael Lagunow 1 : 0 1 : 0 Sergej Galstyan
Rachela Rosenhain 1 : 0 1 : 0 Michael Nguyen
Daniel Lewin 1 : 0 1 : 0 Jeremy Grey
Marian Hauser 1 : 0   Justin Schröder
  1 : 0 Artus Kotowski

Leichter als erwartet fiel der Drittrundensieg gegen eine der schon renommierteren Berliner Schachschulen. Auch in dieser Höhe war der Erfolg unserer Mannschaft nie in Gefahr. Die Anwartschaft unserer Jüngsten auf einen Medaillenplatz wurde damit nachdrücklich unterstrichen.


2. Runde am 09.11.2011 gegen die Freie Montessori Schule

Unsere Gäste sagten das Spiel aus Krankheitsgründen am Spieltag ab und verzichteten dann auf einen Nachholtermin. Schade, wir hätten lieber am Brett um die Punkte gekämpft, die wir nun ohne Spiel erhalten.


1. Runde am 29.09.2011 bei der Johann-Peter-Hebel-Grundschule
Herder-Gymnasium 4 : 0
4 : 0
Johann-Peter-Hebel-Grundschule
Rachela Rosenhain 1 : 0 1 : 0 Muaz Hameed
Marian Hauser 1 : 0 1 : 0 Anton Leo Hartung
Malte Radde 1 : 0   Abbas Berjaoui
  1 : 0 Sven Tonke
Pablo Schlesselmann 1 : 0   Alex Valter
  1 : 0 Aqschin Djalili

Wie schon in früheren Jahren wurden wir bei der Hebel-Grundschule sehr angenehm aufgenommen und erlebten ein freundschaftliches Spiel. Wie ebenfalls – fast – immer gingen alle 8 Brettpunkte an unsere Spieler. Nur einmal in der Vergangenheit, ließ ein Herder-Spieler 2 Punkte gegen diesen Gegner liegen. Wer das war, sei hier mal als kleine Rätselfrage in den Raum gestellt – man wird sich über die Antwort wundern…
Heute kam das neuformierte Team (drei BSSM-Debütanten) auch ohne seine beiden Makkabi-Cracks zu einem sicheren Erfolg. Die kürzeste Partie dauerte nur drei Züge und selbst eine zwischenzeitlich eingestellte Dame brachte uns nicht aus der Spur.