Unser Team WK-II in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Yiyang Huang 0 0 1 1 1 3 5
Khai Liem Tran 1 ½ 1 1 0 5
Jonas Brenck 1 ½ 0 1 1 5
Linus Dilewski   0 0 1 1 2 4
Deniz Leon Ochmann 1   1 1 1 4 4
Julian Rausch 1 0 1   1 3 4
Maximilian Ringleb 1 0   1   2 3
Tabellenspitze
1. Heinrich-Hertz-Gymnasium10 : 0 – 28,0 BP
2. Herder-Gymnasium8 : 2 – 21,0 BP
3. Wilhelm-von-Siemens-Oberschule6 : 4 – 16,0 BP

8 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Wilhelm-von-Siemens-Oberschule(3.)5,0 : 1,0
– Heinrich-Hertz-Gymnasium(1.)1,0 : 5,0
– Nelson-Mandela-Schule(4.)4,0 : 2,0
– Sophie-Scholl-Schule(5.)6,0 : 0,0
– Ernst-Reuter-Oberschule(6.)5,0 : 1,0

Weil alle für die vorderen Plätze in Frage kommenden Schulen ihre Spitzenteams in der Wettkampfklasse I versammelten, blieb für die WK-II nur ein recht kleines Feld übrig, welches auch leistungsmäßig deutlich abfiel. Symptomatisch für diese Situation war es, dass mit dem Heinrich-Hertz-Gymnasium und dem Hause "Herderschach" nur zwei Schulen so breit aufgestellt sind, dass sie auch diese Klasse adäquat besetzen konnten. So ergab sich die im Berliner Schulschach schon oft erlebte Konstellation, dass zwei Mannschaften dem übrigen Feld weit enteilen. Verliert man das direkte Duell, ist der weitere Kampf um den Titel aussichtslos – schon weil es keinen dritten Gegner gibt, der dem Sieger noch ein Bein stellen könnte.
Heute schmerzt diese Situation freilich wenig, so deutlich war das Heinrich-Hertz-Gymnasium überlegen. Mit zwei 1800ern (Richard Pixa und Georg Siegemund) an der Spitze und bis zum letzten Brett mit Spielern um DWZ 1300 besetzt, waren die Friedrichshainer eine Klasse für sich.

Unsere Spieler konnten mit ihrer Rolle als best of the rest gut umgehen, bezwangen alle weiteren Kontrahenten souverän, so dass dem Gewinn der "logischen" Silbermedaille nichts im Wege stand. Die Leistung der Konkurrenz deckt dabei freilich auch ein wenig den Mantel über unerwartete punktuelle Schwächen bei uns, wie den Auftakt mit "Doppelnull" bei Yiyang und Linus.

Letztlich erfüllten alle 7 Spieler ihre Aufgabe und trugen nach Kräften zum Mannschaftsergebnis bei. Deniz Leon ragt mit seiner 100%-Bilanz heraus. Verdient spielte er sich damit wieder in die Top-10 der ewigen Herder-Rangliste mit 39 Punkten aus 51 Meisterschaftspartien. Kuriosum am Rande: Gleich drei seiner heutigen Gegner verfielen auf die zweifelhafte Eröffnungsidee, nach 1.e2-e4 e7-e5 – 2.Sg1-f3 den Bauern mit f7-f6 zu decken, bzw. sich mit Weiß in gleicher Weise aufzubauen. Da fielen die Siege dann nicht so furchtbar schwer, vor allem, wenn man den Überraschungscoup 3.Sf3xe5 auspackt…

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Maxi und Julian in der Auftaktrunde Linus drei Runden später beim 6:0-Sieg
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Typische Schnellschach-Turnieratmosphäre Yiyang hat Brett und Gegner fest im Blick.
Khai Liem schreitet selbstbewusst zur Tat.
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Unser Team bei der Siegerehrung.
Die zuständige Senatsverwaltung hat pro Team nur
sechs Medaillen geliefert. Nachsendung ist versprochen…
"DLO" und Jonas waren wie immer ganz starke Teamspieler.