Unser Team WK-III in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Florian Suhre 1 1 1 1 0 4 5
Tim Riese   0 1 0 0 1 4
Pablo Schlesselmann 1 0 1 0 0 2 5
Björn Daase ½   0 1 0 4
Malte Radde 1 1   1 0 3 4
Jonathan Kaatz 1 0 1   0 2 4
Joschua Geuter ½ 0 1 1   4
Tabellenstand
1. Heinrich-Hertz-Gymnasium10 : 0 – 29,5 BP
2. 10. Integrierte Sekundarschule8 : 2 – 17,0 BP
3. Katholische Schule St. Marien7 : 3 – 19,5 BP
6. Herder-Gymnasium6 : 4 – 16,0 BP

14 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Max-Planck-Gymnasium(5.)5,0 : 1,0
– 10. Integrierte Sekundarschule(2.)2,0 : 4,0
– Benjamin-Franklin-Schule(10.)5,0 : 1,0
– Käthe-Kollwitz-Oberschule(4.)4,0 : 2,0
– Heinrich-Hertz-Gymnasium(1.)0,0 : 6,0

Manchmal kann man schon am Schweizer System verzweifeln… Das ist wohl die wesentlichste Erkenntnis aus dem heutigen Turnier der WK-III. Selbst wenn unsere Mannschaft sicher auch über die eine oder andere unnötige Niederlage nachdenken muss, ist sie mit Platz 6 mehr als unter Wert geschlagen. Die beiden vor uns liegenden Mannschaften wurden sicher bezwungen. Dem überlegenen Turniersieger lieferten wir – auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt – den mit Abstand schwersten Kampf. Die deutlich höchste Buchholz-Wertung aller Mannschaften spricht Bände und zu Platz 4 fehlt nur ein einziger Brettpunkt. Dieser vierte Platz wäre dann wohl auch das "gefühlt" passende Ergebnis gewesen, aber dafür hätten eben wirklich alle Chancen genutzt werden müssen.

Das Turnier begann mit einem klaren Sieg über den Gastgeber, wobei aber zumindest "Joschi" ein unnötiges Patt (allerdings in seiner allerersten externen Turnierpartie) abgab, während sich Björn aus schwieriger Lage ins Dauerschach rettete.
Der Dämpfer folgte in Runde 2 mit der ärgerlichen Niederlage gegen die 10. Integrierte Sekundarschule – uns wesentlich vertrauter unter dem früheren Namen Ferdinand-Freiligrath-Oberschule. Es war wohl der historisch erste Spielverlust gegen diese Schule, die aber – neuer Name, neues Glück – einen beachtlichen Leistungssprung hingelegt hat und am Ende verdient die Silbermedaille holte.
Unsere Jungs wurden durch diese Schlappe aber nicht entmutigt, sondern eher wachgerüttelt. Sie arbeiteten sich wieder nach vorn und trafen zum Schluss auf den großen Turnierfavoriten.

Das Team vom Heinrich-Hertz-Gymnasium gewann das Turnier schließlich mit einer unglaublichen Bilanz von 29½ Punkten aus 30 Partien. Auch wenn für uns auf dem Papier ein 0:6 steht, lieferten wir gerade diesem Gegner ein achtbares Duell. Allen voran ist dabei Florian zu nennen. Gegen Emil Schmidek (DWZ 1831, Tendenz steil steigend) erreichte er letztlich das unverlierbare Endspiel "Turm und Bauer gegen Turm", als ihm die Bedenkzeit ausging. Ähnlich dicht an einer Sensation war Jonathan, der gegen Gabor Nelk (DWZ nahe 1200) bis weit ins Endspiel auf Augenhöhe agierte. Zwischen diesen Eckpunkten bot der Gegner zwei Spieler um DWZ 1600 und zwei 1200er auf, womit die Überlegenheit wohl hinreichend erklärt ist.

Herausragender Einzelspieler war Florian mit 4 aus 5 am Spitzenbrett bei der oben beschriebenen einzigen Niederlage. An den mittleren Brettern ragte Malte heraus, der ebenfalls nur gegen den Turniersieger unterlag. Für ihn ist das heutige Ergebnis die richtige Einstimmung auf das Jugend-Winteropen. Schön, dass er sich jetzt auch als Einzelspieler an höherwertigen Herausforderungen orientiert.
Ein dickes Lob verdienten sich Jonathan und Joschua. Beide standen heute erstmals in einem Herder-Team, spielten überhaupt erstmals Turnierschach außerhalb der eigenen Mauern. Die Ergebnisse und – zumindest teilweise – die Partien zeigen, dass sie mit konzentrierter Arbeit noch weit nach vorn kommen können.

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Pablos verschmitzter Blick verrät,
dass er da wohl etwas Gemeines ausgeheckt hat.
Entspanntes Geplauder kurz vor Rundenbeginn
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Jonathan und Joschua – das Turnierdebüt macht Mut. Florian als ganz starker Rückhalt am Spitzenbrett.
Tim musste sich an Brett 2 gegen starke Konkurrenz wehren.
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Julian aus der WK-I schaut mal bei den "Kleinen" vorbei.
"Katze" ist grade spielfrei und drückt Florian die Daumen.
Sorry, Malte und Björn
die mittleren Bretter waren auch für den Fotografen schwer erreichbar.