Unser Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Raphael Lagunow 1 1 1 1 1 5 5
Rachela Rosenhain 1 1 ½ 1 1 5
Daniel Lewin 1 1 0 1 1 4 5
Marian Hauser 1 ½ 0 1 1 5
Severin Göbel   1 ½ 1 1 4
Kristoffer Sturm 0         0 1
Moritz Nadolny 1 0 0 0 1 2 5
Tabellenspitze
1. Möwensee-Grundschule10 : 0 – 27,0 BP
2. Herder-Gymnasium8 : 2 – 22,5 BP
3. Erich-Kästner-Grundschule6 : 4 – 19,5 BP

9 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Johann-Peter-Hebel-Grundschule(8.)5,0 : 1,0
– Erich-Kästner-Grundschule(3.)4,5 : 1,5
– Möwensee-Grundschule(1.)2,0 : 4,0
– Schilling-Schule(5.)5,0 : 1,0
– Jüdische Oberschule(7.)6,0 : 0,0

Wie so oft wurde auch dieses Turnier von zwei Mannschaften dominiert, die sich weiter vom übrigen Feld absetzten, als es die nüchterne Tabelle ausdrücken kann. Die Entscheidung über den Turniersieg fällt dann logischerweise in einem einzigen Wettkampf.
Heute gehen die Goldmedaillen verdient an die Spieler und Trainer von der Möwensee-Grundschule, die damit für ihre langjährige konzentrierte Arbeit belohnt werden.

Natürlich hätten auch wir gern auf dem obersten Treppchen gestanden, doch im einzigen für den Turniersieg relevanten Duell war das kompakte Team aus Rehberge spürbar besser, erfüllte seine Aufgabe einfach abgeklärter. Unsere Mittelachse blieb in diesem einen Wettkampf deutlich unter ihren Möglichkeiten. Gerade der schnelle Rückstand durch eine frühzeitig auf Abriss stehende Partie brach die Moral des ganzen Teams. So wurde dem Gegner das Siegen nicht einmal besonders schwer gemacht – und mindestens das hätte unser Anspruch sein müssen.
Umrahmt wurde das Alles-oder-Nichts-Spiel von vier durchweg ungefährdeten Siegen, mit dem krönenden Abschluss eines 6:0 gegen die im Berliner Schulschach seit Jahr und Tag sehr erfolgreiche Jüdische Oberschule.
Wenn die Freude über Silber dennoch etwas getrübt wird, dann eben weil wir bei der einzigen Niederlagen doch so weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind.

Wie erwartet erfüllten unsere "Profis" Raphael und Rachela ihre Aufgabe vorbildlich. Eine 95%-Ausbeute an den Spitzenbrettern lässt kaum Wünsche offen. Beide strahlten die gewohnte Ruhe und Gelassenheit aus, die uns gerade an den mittleren Brettern heute fehlte. Dort mangelte es im entscheidenden Moment an der notwendigen Konzentration und Ernsthaftigkeit.
Drei Spieler standen erstmals in einem Herder-Team. Kristoffers Debüt verunglückte leider. Gesundheitlich angeschlagen, musste er vorzeitig aussteigen. Sein Klassenkamerad Moritz sprang für ihn in die Bresche und hat heute gelernt, wie toll das Erlebnis Schach als Mannschaftssport sein kann.
Die Entdeckung des Tages war für die Trainer der Auftritt von Severin. Seine Partien wirkten – um auch ja kein billiges Wortspiel auszulassen – beruhigend souverän. Mit dieser Leistung in seinem ersten externen Turnier hat Severin gezeigt, dass er bei künftigen Teamaufstellungen eine feste Größe sein kann.

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Das Silber-Team:
Moritz, Kristoffer, Severin, Marian, Daniel, Rachela und Raphael
Unsere bärenstarken Spitzenbretter
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Moritz und Severin mit starkem Turnierdebüt
und Freude am Mannschaftsschach
Die Mittelachse war nicht immer so konzentriert bei der Sache.
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Rachela hat Königsgambit gespielt.
Sprechen aus Raphaels Blick gewisse Vorbehalte?
Stolz präsentieren wir die Silbermedaillen,
auch wenn wir gerne ein anderes Edelmetall gesehen hätten.