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| Spieler | Rd. 1 | Rd. 2 | Rd. 3 | Rd. 4 | Rd. 5 | Rd. 6 | Rd. 7 | Punkte | Einsätze |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | 0 | ½ | 1 | ½ | 1 | ½ | 1 | 4½ | 7 |
| Yiyang Huang | 1 | ½ | ½ | 2 | 3 | ||||
| Tilman Brämick | 1 | ½ | 0 | 0 | 1 | ½ | 1 | 4 | 7 |
| Jonas Brenck | ½ | ½ | ½ | 0 | ½ | 1 | 3 | 6 | |
| Julian Rausch | 0 | 0 | 0 | 2 | |||||
| Lukas Eichner | 1 | 0 | 0 | 1 | 3 |
Leider konnten wir nicht in allen sieben Runden in Bestbesetzung antreten. Yiyang bestritt zur gleichen Zeit die Deutschland-Runde der Mathe-Olympiade. Diese ärgerliche Terminüberschneidung traf sicher nicht nur uns, denn eine gewisse Korrelation der Begabungen in Schach und Mathematik ist ja kein ganz abwegiger Gedanke. Oder hat da jemand den Slogan der Deutschen Schachjugend "Schach statt Mathe" falsch verstanden?
Wir machten aus der Not eine Tugend: Da Schulschach-Meisterschaft und Mathe-Olympiade nur knapp 30km voneinander entfernt ausgetragen wurden, konnten wir unseren Spieler zu einigen Runden "einfliegen". Das Team hatte diese Verstärkung dringend nötig und bedankte sich bei Yiyang für den enorm anstrengenden Doppeleinsatz.
| Herder-Gymnasium Berlin | 3½ : ½ | Städtisches Gymnasium Bad Segeberg | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Jakob Dreessen |
| Yiyang Huang | ½ | ½ | Jonas Westerhaus |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Patrick Henschen (DWZ 1603) |
| Jonas Brenck | 1 | 0 | Yannik Schwert |
Nach den zwei Siegen im "Unterhaus" ging das Zittern erst richtig los. Jonas war schnell auf der Siegerstraße und verwandelte sicher. Tilman
krönte sein starkes Turnier mit schönem Königsangriff.
Jetzt musste noch ein halber Punkt her, doch die Gegner von Raphael und Yang wehrten sich verbissen und konnten auch auf Zeitvorteil bauen. Als Raphael
dann zwei verbundene Freibauern in Marsch setzte, entspannten sich die Gesichter und der wichtige klare Sieg war gesichert.
| Herder-Gymnasium Berlin | 1½ : 2½ | Georg-Cantor-Gymnasium Halle | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | ½ | ½ | Samuel Gering (DWZ 2044) |
| Yiyang Huang | ½ | ½ | Martin Sieber (DWZ 1872) |
| Tilman Brämick | ½ | ½ | Martin Feuerherdt (DWZ 1752) |
| Lukas Eichner | 0 | 1 | Sebastian Pallas |
Die Niederlage gegen das nominelle Top-Team der Meisterschaft hätte auch deutlicher ausfallen können. Echte Siegchancen hatten wir hier in keiner Partie. Spannung gab es vor allem am Spitzenbrett. Raphael hatte die gegnerische Dame auf a8 eindringen lassen und versuchte nun, sie dort zu fangen. Doch der starke Gegner fand einige sehr genaue Züge zur Befreiung und sicherte dann mit dem Remis den Sieg seiner Mannschaft.
| Herder-Gymnasium Berlin | 2½ : 1½ | Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Jasmin Dalipovic |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Emir Zehic (DWZ 1623) |
| Jonas Brenck | ½ | ½ | Semir Zehic (DWZ 1645) |
| Julian Rausch | 0 | 1 | Murat Öztürk |
Tolle Jubiläumspartie: Tilman gewinnt bei seinem 100. Einsatz in einem Herder-Team. Ganz starke Partien auch von Raphael und Jonas, der mit einem Remis in sehr guter Stellung den Mannschaftssieg absicherte. Am 4. Brett fand Julian hingegen kein Rezept gegen den Angriff über die offene h-Linie.
| Herder-Gymnasium Berlin | ½ : 3½ | Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | ½ | ½ | Robert Baskin (DWZ 2088) |
| Tilman Brämick | 0 | 1 | Michael Medvedovski |
| Jonas Brenck | 0 | 1 | Murat Diyap |
| Lukas Eichner | 0 | 1 | Leon Niederdraeing |
Die Geschichte dieser Runde ist schnell erzählt. Zwei relativ frühe Einsteller und eine problematische Stellung aus dem Max-Lange-Angriff brachten uns bald aussichtslos in Rückstand. Raphael sorgte für den halben Ehrenpunkt.
| Herder-Gymnasium Berlin | 2½ : 1½ | Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | 1 | 0 | Johann Oberpriller (DWZ 1895) |
| Yiyang Huang | 1 | 0 | Benedikt Goderbauer |
| Tilman Brämick | 0 | 1 | Ronny Rahman |
| Jonas Brenck | ½ | ½ | Henrik Fesl |
Der Matchplan war klar: Raphael sollte das 3:1 machen – so wie es heute bei der Hertha war. Ganz so ist es nicht
gelaufen, aber gewonnen hat unser Brett 1: Wenn man ihn braucht und er unter Druck steht, ist er da.
Zuvor hat uns Yang in einer souverän geführten Partie in Führung gebracht: Er ist extra aus Frankfurt von der DeMO eingeflogen
worden – nun denn, das Flugzeug war Thomas Binders Auto, aber klasse war es dennoch: Sogar DLO, auch bei der
DeMO, ist als Zuschauer mitgekommen und hat Teamgeist und Atmosphäre schnuppern können: Es waren 9 Herderianer
vor Ort!
Tilman verlor leider nach einer Partie, mit der er selbst ziemlich unzufrieden war. Dann kam Raphael mit
dem 2:1. Schließlich war es an Jonas, die verzweifelten Gewinnversuche des Gegners, dem natürlich von seinem
Teamchef das Remisieren verboten wurde, abzuwehren: Der Kämpfer hat's geschafft. Selbst mit ca. 40 Sekunden Restzeit nahm er sich noch einmal die
Ruhe, einen klaren Plan zum Dauerschach zu finden. Darin musste sich dann auch der Gegner fügen und somit hieß es für uns: Mannschaftssieg
Text: Thilo Steinkrauß
| Herder-Gymnasium Berlin | 2½ : 1½ | Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | ½ | ½ | Heribert Herrmann |
| Tilman Brämick | ½ | ½ | Tino Domschke |
| Jonas Brenck | ½ | ½ | Alexander Frick |
| Lukas Eichner | 1 | 0 | Nikita Zakirov |
Wir hatten uns hier etwas mehr ausgerechnet als einen Zittersieg. Lukas kam in seiner Lieblingseröffnung "fried liver" schnell in Vorteil, verdaddelte diesen dann wieder, erwies sich aber als der bessere Spieler. Dieser Sieg war am Ende entscheidend, denn an den drei übrigen Brettern wurde jeweils nach nicht ganz überzeugenden Partien remis gespielt. Da sind wir wohl mit einem blauen Auge davon gekommen.
| Herder-Gymnasium Berlin | 1½ : 2½ | Athenaeum Stade | |
|---|---|---|---|
| Raphael Lagunow | 0 | 1 | Marc Jonas Vogt |
| Tilman Brämick | 1 | 0 | Tobias Vöge (DWZ 1824) |
| Jonas Brenck | ½ | ½ | Nico Schwarz (DWZ 1834) |
| Julian Rausch | 0 | 1 | Henrik Lienau |
Die Niederlage gegen die seit Jahren zur Spitzengruppe dieser Altersklasse gehörenden Niedersachsen kommt nicht unerwartet. Dabei wuchs unsere Mittelachse gegen zwei gestandene 1800er über sich hinaus. Tilman beherrschte seinen Gegner nach verkorkster Eröffnung ab dem Mittelspiel sicher und verwertete im Endspiel zwei Mehrbauern sehenswert. Jonas gab bei fast vollem Brett in bereits beiderseits heraufziehender Zeitnot remis. Raphael hatte zeitweise einen Mehrbauern, kam im Endspiel aber in Zugzwang.