Jugend-Weihnachtsturnier 2011

Bericht von Deniz Leon Ochmann

Bild Schon länger habe ich mich auf das Weihnachtsturnier gefreut – einerseits, weil mir die kürzere Bedenkzeit gefällt und andererseits, weil es immer wieder spannend ist, ein Turnier mit allen AG-Mitgliedern auszutragen, da man dadurch einen guten Eindruck von der AG an sich bekommt.
Die Organisation des Turniers war wie immer ausgereift und diesmal machten gleich 2 Zusatzspiele den Nachmittag noch spannender: Das gewohnte Würfelspiel nach einer gewonnenen Partie und das neue Schätzspiel.
Wie schon in den Vorjahren war die Atmosphäre während des Turniers trotz so vieler aufgeregter Kinder sehr ruhig.
Nun zum Schachlichen: Nach 2 relativ leichten Siegen gegen jüngere Spieler in den ersten beiden Runden traf ich – wie im Vorjahr – am Spitzenbrett auf Raphael und konnte amüsiert zusehen, wie meine Partie nach und nach verloren ging. Wie viele andere hatte ich nach den ersten 3 Runden 2 Punkte und spielte so gegen Julian Rausch, der gerade gegen Jonas Brenck remisiert hatte. Nachdem ich Julian in der Eröffnung einen isolierten Tripelbauern verpasst hatte und den Sieg schon auf meiner Seite sah, verkorkste ich das Endspiel wegen allzu sorglosen Spiels und konnte schließlich nur mit einer Springergabel den Punkt retten. In der nächsten Runde ging es gegen Tim Gabriel, den meine Eröffnung wohl auf dem falschen Fuß erwischte. Doch trotz Qualität und 2 Mehrbauern brauchte ich ziemlich lange, um den Vorteil in meinen 4. Punkt umzuwandeln.
Nach diesem Spiel gab ich auch meine (wohldurchdachte) Schätzung ab, obwohl ich – bei 43 anderen Teilnehmern – nicht wirklich auf den Gewinn hoffte. In der sechsten Runde spielte ich eine Partie gegen den späteren Zweiten, Yiyang Huang, die ähnlich der gegen Raphael war. Um mein Vorjahresergebnis zu erreichen, bedurfte es jetzt eines Sieges gegen Lukas Gunsam. Doch schon früh in der Partie merkte ich, dass ich eher auf der Verlustseite stand, und es war nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass ich mich am Ende über meinen letzten Punkt freuen durfte, der mir auf den 5. Platz half.
Schließlich war die Siegerehrung der Höhepunkt des Tages, wohl auch wegen meines völlig unerwarteten Sieges im Schätzspiel.

Bild Bild Bericht von Joschua Geuter

Mir hat das Turnier sehr gut gefallen, weil wir viel Spaß hatten, beim Spielen, aber auch beim Zuschauen von anderen Partien. Ich hoffe, dass das Weihnachtsturnier nächstes Jahr genauso toll wird.

Bericht von Julius Rußmann

Insgesamt hat mir das Turnier sehr gut gefallen. Sicher war das Patt (mein Turm a7 und Bauer h7 – sein König h8) gegen Yannik aus der 5p unnötig.
Allerdings hätte ich dann wahrscheinlich im weiteren Verlauf des Turnieres gegen schwerere Gegner spielen müssen.