Bild Unser A-Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Rachela Rosenhain 1 1 0 0 1 3 5
Konstantin Bobenko 1 1 0 1 ½ 5
Duc Anh Tran 0 1 ½ 1 1 5
Julian Egbert 0 0 1 0 1 2 5
Kristoffer Sturm 1 1   0 1 3 4
Moritz Nadolny 1   1   1 3 3
Marvin Kell   1 1 1   3 3
Tabellenspitze
1. Möwensee-Grundschule9 : 1 – 24,5 BP
2. Herder-Gymnasium9 : 1 – 21,0 BP
3. Erich-Kästner-Grundschule7 : 3 – 20,5 BP

15 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Käthe-Kollwitz-Oberschule(4.)4,0 : 2,0
– Herder-Gymnasium II(7.)5,0 : 1,0
– Freiherr-vom-Stein-Gymnasium(8.)3,5 : 2,5
– Möwensee-Grundschule(1.)3,0 : 3,0
– Schule am Faulen See(6.)5,5 : 0,5

Die neueste Herderschach-Generation knüpft lückenlos an die Leistungen der Vorgänger an und verdient sich ungeschlagen eine Silber-Medaille.
Gleich zu Beginn ging es gegen einen der stärksten Rivalen im Medaillenkampf. Unsere beiden Top-Spieler stoppten die starke Kollwitz-Doppelspitze mit Till Heckmann und Thorge Breitzmann souverän aus und die beiden hinteren Bretter sorgten für einen Auftakt nach Maß.

Leider landete dieser 4:2-Sieg als 2:4-Niederlage im Computer – ein Missgeschick, das mal passieren kann, aber eigentlich erfahrenen Schiedsrichtern nicht passieren darf. Natürlich wurde das später korrigiert, die Ansetzungen zur 2. Runde basierten aber auf der Fehleingabe und wurden auch nach sofortiger Reklamation nicht mehr angepasst. So traf dann unsere Mannschaft auf das eigene B-Team – regelwidrig und widersinnig zugleich.
Schade, dass die Organisatoren zum wiederholten Mal kein Fettnäpfchen ausließen… Die Art ihrer Amtsführung ist leider alles andere als ein Vorbild für junge Schachspieler.

In der 3. Runde lieferte unsere Mannschaft eine Zitterpartie. Wie so oft in der Herderschach-Geschichte war es den Spielern an den hinteren Brettern zu verdanken, dass der Durchhänger an Brett 1 und 2 nicht bestraft wurde. Schließlich sicherte Duc Anh den Sieg mit einem in Zeitnot bewusst herbeigeführten Patt, weil die Zeit zum Mattsetzen eventuell nicht reichen würde.

Showdown im Titelkampf dann gegen die Möwensee-Grundschule. Im Vorjahr waren wir – in nominell klar stärkerer Besetzung – dem Titelverteidiger noch deutlich unterlegen. Heute lieferten wir dem Team aus Reinickendorf ein spannendes Duell, das mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete. Dabei ragten vor allem Konsti und Duc Anh gegen starke Gegner heraus.

Vor der Schlussrunde war klar, dass wir aus eigener Kraft Silber sichern konnten. Für den Kampf um Gold hätten wir aber Schützenhilfe gebraucht, denn der Spitzenreiter war um vier Brettpunkte enteilt. Während unser Sieg gegen einen der stärkeren Gegner sehr deutlich ausfiel, ließen die Möwensee-Cracks auch in der letzten Runde nichts mehr anbrennen.

Der Blick aufs Tableau zeigt ein typisches Herderschach-Ergebnis. Vorn wurde nur gegen herausragende Einzelkönner verloren. Die Basis des Erfolgs legten wie so oft die hinteren Bretter eines ausgeglichen besetzten Teams. Heute brillierten Moritz und Marvin mit 100%-Bilanzen. Für beide muss das der Ansporn sein, sich auch anspruchsvolleren Aufgaben zu stellen. Kristoffer stand ihnen kaum nach und Julian sollte jetzt wissen, wie ärgerlich ein im Zentrum verbliebener König sich auswirkt. Mindestens zwei seiner drei Niederlagen waren dem Angriff gegen den unrochierten Monarchen zu "verdanken". Aber als in Runde 3 sein Punkt dringend gebraucht wurde, war er zur Stelle.

Bild Bild
Entspannte Vorfreude bei Konstantin und Rachela Das werden 9 Punkte aus 10 Partien:
Moritz, Marvin und Kristoffer
Bild Bild
Duc Anh und Julian bildeten unsere Mittelachse. Diese Paarung wollte eigentlich niemand sehen.
Bild Bild
Was erklärt uns Julian da? Am Ende eines anstrengenden Turniers stehen verdiente Medaillen:
Konstantin Bobenko, Duc Anh Tran, Kristoffer Sturm, Julian Egbert,
Moritz Nadolny, Marvin Kell und Rachela Rosenhain.