Unser B-Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Julius Wolff 0 0 1 1 0 2 5
Tom Kirstein 0 0 1 1 1 3 5
Alec Dücker 0 0 1 0 1 2 5
Felix Schuster 0 1 1 1 1 4 5
Yannik Waetzmann   0 1 ½ 1 4
Aram Azarvash 1   ½   1 3
Simon Stumpe 0 0   0   0 3
Tabellenspitze
1. Möwensee-Grundschule9 : 1 – 24,5 BP
2. Herder-Gymnasium9 : 1 – 21,0 BP
3. Erich-Kästner-Grundschule7 : 3 – 20,5 BP
7. Herder-Gymnasium II6 : 4 – 16,0 BP

15 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Schule am Faulen See(6.)1,0 : 5,0
– Herder-Gymnasium(2.)1,0 : 5,0
– Käthe-Kollwitz-Oberschule IV (Mädchen)(14.)5,5 : 0,5
– Käthe-Kollwitz-Oberschule II(11.)3,5 : 2,5
– Freiherr-vom-Stein-Gymnasium(8.)5,0 : 1,0

Neugier und Anspannung waren unseren Spielern vor dem ersten Mannschaftsstart deutlich anzumerken – leider noch während der ersten Runde, die dann auch prompt daneben geriet. Einzig Aram bewahrte uns vor der Höchststrafe und deutete an, dass sein Sprung ins Team kein Zufall war.
In Runde 2 kam es zum ärgerlichen – weil auf einem falsch eingegebenen Ergebnis basierenden – Herder-Duell. Das B-Team zeigte den eigenen Top-Spielern die Zähne und verkaufte sich so teuer wie möglich – allen voran Felix. In der 1. Runde noch ganz weit neben sich stehend, zeigte er jetzt eine brillante Angriffspartie.

Aber nun hatten wir uns warm gelaufen und waren in der zweiten Turnierhälfte nicht mehr aufzuhalten. In Runde 3 gab es zwar noch einige Wackler – Felix musste sich die früh eingestellte Dame erst mit einer Fesselung zurückholen – aber am sicheren Sieg kamen keine Zweifel auf.
Nur Aram hatte nach klar besserer Eröffnung völlig den Faden verloren und wurde dann von der erdrückenden Übermacht gegnerischer Figuren mitten auf dem Brett patt gesetzt.

Dass wir hier zu den besseren Mannschaften gehören, machte der Erfolg gegen die zweite Kollwitz-Mannschaft klar. Vor allem Tom und Felix steigerten sich von Runde zu Runde und Julius steuerte einen wichtigen Sieg bei. Da war es dann auch zu verschmerzen, dass Yannik statt des einzügigen Matts ein einzügiges Patt wählte.

Die Schlussrunde wurde zum Meisterstück. Die deutlich höher eingeschätzten Spandauer mit einem erfahrenen Turnierspieler an Brett 1 hatten zu dieser Zeit noch berechtigte Medaillenhoffnungen. Mit einem klaren Sieg hätten sie Bronze gewonnen. Doch an den Brettern 2 bis 6 gewannen unsere Jungs nicht nur Partie auf Partie, sondern zeigten auch schon bemerkenswert souveränes Schach. Dabei gelang Aram ein Mattbild, das selbst seinem Trainer neu war.
Kann man im Laufe eines fünfrundigen Turniers so viel dazu lernen? Ja, man kann!

Verdienter Platz in der oberen Tabellenhälfte für ein starkes Team mit schönen Perspektiven. Für Julius wurde es immer dann schwierig, wenn er auf Vereinsspieler traf. Die verbleibenden Chancen nutzte er sicher. Tom, Alec und Felix steigerten sich im Turnierverlauf prächtig und zeigten in jeder Minute ihre großartige Schachbegeisterung. Da freut man sich schon auf die nächsten Turniere.
Deutlicher Aufwärtstrend bei Yannik. Er verlor nur im Herder-Duell und das Remis (siehe oben) war auch nicht unbedingt nötig. Aram nutzte die im Weihnachtsturnier erspielte Qualifikation und blieb sogar ungeschlagen. Für Simon darf das erste Turnier keine Entmutigung sein. Die halbjährige Schachpause hat ihm nicht gut getan – also: diesmal dranbleiben.

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Mit diesem Team hat es Spaß gemacht:
Felix Schuster, Tom Kirstein, Alec Dücker,
Aram Azarvash, Julius Wolff, Simon Stumpe, Yannik Waetzmann
Felix und Alec vor Rundenbeginn
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Besorgter Blick des Mannschaftskapitäns
schon beim allerersten Zug des Turniers
Aram, Yannik und Simon teilten sich die Bretter 5 und 6.
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Formalitäten vor dem Start der Partien Hier sorgt Aram für den einzigen Punkt der Auftaktrunde.
Er blieb heute ungeschlagen.
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Schach ist eben als Mannschaftssport am schönsten. Das Azarvash-Matt