Unser A-Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Hakob Kostanyan 1 1 1 1 0 4 5
Daniel Sulayev 1 0 1 1 1 4 5
Minh Tham 1 1 1 1 1 5 5
Ferdinand Keune   1 1 1 ½ 4
Theodor Schucht 1   0   0 1 3
Nikolas Rietschel 0 0   0   0 3
Tabellenspitze
1. Käthe-Kollwitz-Oberschule9 : 1 – 21,0 BP
2. Herder-Gymnasium9 : 1 – 17,5 BP
3. Möwensee-Grundschule8 : 2 – 21,0 BP

17 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Herder-Gymnasium II(6.)4 : 1
– Möwensee-Grundschule(3.)3 : 2
– Erich-Kästner-Grundschule(4.)4 : 1
– Käthe-Kollwitz-Oberschule II(12.)4 : 1
– Käthe-Kollwitz-Oberschule(1.)2½ : 2½

Die nüchternen Zahlen lesen sich hervorragend: Ungeschlagen belegt unser WK-IV-Team Platz 2 hinter dem durch regulären Schachunterricht gerade in diesen Klassenstufen zum Erfolg prädestinierten Kollwitz-Gymnasium. Dennoch nehmen wir diese Silbermedaille mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen: Unsere Mannschaft hätte sicher das schachliche Potenzial gehabt, heute ganz vorn zu landen.

Nach dem internen Duell und dem schönen Sieg gegen unsere "Angstgegner" vom Möwensee lief alles auf ein echtes Finale hinaus. Leider hatte unser Team bis dahin viel zu viele Brettpunkte abgegeben und die fehlten eben in der Endabrechnung.

Schauen wir, wo diese Punkte geblieben sind: Da war zum einen die überraschend deutliche Schwäche am letzten Brett. Theo und Niki fanden heute nicht zu ihrer Normalform.
Zum anderen leisteten sich zwei der drei Leistungsträger je eine kleine Nachlässigkeit – das war heute schon zu viel. Daniels verwechselte Eröffnungszüge in Runde 2 konnten wir noch kompensieren. Hakobs Niederlage gegen einen 150 DWZ-Punkte stärkeren Gegner im Finale ist keine Schande. Wenn man aber weiß, dass er zwischenzeitlich – auch nach Einschätzung des gegnerischen Trainers – klar auf Gewinn stand, ist es natürlich schade, dass dieser Punkt am Ende so brutal fehlt.

Minh war mit der ihm eigenen Ruhe und Souveränität der Fixpunkt seines Teams. Auf seine Siege war in jeder Runde Verlass.
Ferdinand steigerte sich gegen starke Konkurrenz. Er spielte heute sein bestes Turnier. Gegen die Möwensee-Grundschule rettete er den Mannschaftssieg. Im letzten Spiel erreichte er ein völlig ausgeglichenes Endspiel mit verschachtelten Bauernketten. Da war das Remis zur Absicherung des Silberplatzes die richtige Entscheidung. Eine Niederlage hätte uns noch aus den Medaillenrängen gespült. In der heutigen Form führt Ferdis Weg jedenfalls über kurz oder lang weiter in Richtung des leistungsorientierten Schachspiels.

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Genau: Heute hat es noch nicht ganz gereicht,
aber morgen werden wir Meister!
Kurze Besprechung der beiden Spitzenbretter, dann geht's los.
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Ferdi und Minh bildeten heute eine unglaublich starke Mittelachse.
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Erwartungsfroh gehen Niki und Theo ins Turnier.
Schade – irgendwie wollte ihnen heute nichts gelingen.
Beim Blick in die Gesichter ahnt man, dass der Stolz auf die heutige
Silbermedaille unterschiedlich groß ausfällt.