Unser WK-IV-Team bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft 2015

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Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Rd. 6 Rd. 7 Punkte Einsätze
Rachela Rosenhain 1 ½ 1 1 0 1 ½ 5 7
Daniel Sulayev 1 1 ½ 0 0 0 1 7
Minh Tham   1 ½ 1 0 ½ 1 4 6
Konstantin Bobenko 0   1   0     1 3
Hakob Kostanyan 1 1   1   1 1 5 5
im DSM-Open
Tom Kirstein 1 0 1 1 1 0 0 4. Platz
7. Runde am 10.05.2015 gegen das Max-Planck-Gymnasium Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Herder-Gymnasium Berlin 3½ : ½ Max-Planck-Gymnasium Dortmund
Rachela Rosenhain ½ ½ Raphael Kracht
Daniel Sulayev 1 0 Nikolaj Kartsev
Minh Tham 1 0 Mareike Wastian
Hakob Kostanyan 1 0 Daniel Schneider

Mit einer unglaublich souveränen Leistung holen wir den Vizemeister-Titel.
Daniel gewinnt früh eine Qualität und bleibt konzentriert, bis der Punkt unter Dach und Fach ist. Sowohl Hakob als auch Minh spielten zwischenzeitlich mit Minusbauern. Doch ihre enorme Aktivität glich dies mehr als aus.
Plötzlich ging es ganz schnell, und wir konnten in den Jubelmodus umschalten.


6. Runde am 09.05.2015 gegen das Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Sachsen-Anhalt)
Dietz – Rosenhain
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Herder-Gymnasium Berlin 2½ : 1½ Georg-Cantor-Gymnasium Halle
Rachela Rosenhain 1 0 Florian Dietz (DWZ 1794)
Daniel Sulayev 0 1 Marvin Henning (DWZ 1699)
Minh Tham ½ ½ Hugo Post (DWZ 1744)
Hakob Kostanyan 1 0 Matti Adelmeyer

Unglaublicher Kampf gegen die Nummer 1 der Setzliste mit zwei Stunden Super-Spannung!
Zunächst läuft Daniel in sehr guter Stellung – 4 Mehrbauern gegen eine Leichtfigur – leider in ein super-billiges Matt, wie wir es jedes Jahr im Anfängertraining besprechen. Das musste wirklich nicht sein. Kurz zuvor hatte Minh remisiert, sein Gegner stand bis dato bei 100%.
Hakob hatte früh mit schönem Mattangriff eine Qualität gewonnen. Diese gab er im richtigen Moment zur Dauerschach-Vermeidung zurück und setzte auf den Trumpf seines starken Freibauern.
Und dann kam RACHELA. In höchst komplizierter Stellung schien sich das Blatt auf Brett und Uhr gegen sie zu wenden. Aus 3 Minuten Vorsprung wurden 13 gegen 45 Sekunden bei bedenklich werdender Position. Doch dann bei 5 gegen 2 Sekunden setzt unser Zaubermädchen matt! (siehe Bild)


5. Runde am 09.05.2015 gegen das Brecht-Gymnasium Hamburg (Hamburg)
Herder-Gymnasium Berlin 0 : 4 Brecht-Gymnasium Hamburg
Rachela Rosenhain 0 1 Luis Engel (DWZ 2182)
Daniel Sulayev 0 1 Lennart Meyling
Minh Tham 0 1 Robert Engel
Konstantin Bobenko 0 1 Leon Bannöhr

Wir lieferten dem hohen Favoriten aus Hamburg einen anständigen Kampf, doch letztlich spielten die Vorjahres-Zweiten ihre Überlegenheit souverän aus. Unsere beste Partie zeigte dabei noch Rachela gegen den deutschen U12-Meister.


4. Runde am 09.05.2015 gegen das Gymnasium Oberursel (Hessen)
Herder-Gymnasium Berlin 3 : 1 Gymnasium Oberursel
Rachela Rosenhain 1 0 Oliver Stork
Daniel Sulayev 0 1 Ioannis Papadopoulos
Minh Tham 1 0 Sönke Schneider
Hakob Kostanyan 1 0 Jonas Glückmann

Wieder mal sieht man, wie wichtig ein schneller Vorsprung sein kann. Hakob gewann früh die Dame und wenig später die Partie.
Doch dann kam heftig Spannung auf. Die Überraschungsmannschaft aus Hessen konnte uns voll fordern. Minh hatte eine Mehrfigur, gab sie im passenden Moment zurück und verdichtete seinen Vorteil dann immer weiter. Daniel ließ an einigen Stellen die notwendige Abgeklärtheit vermissen. Doch Rachela sorgte für den Mannschaftssieg. Zum Schluss prägte hier Olivers Zeitnot das Bild. Gerade als er noch einmal einen hoffnungsvollen Gegenangriff gestartet hatte, lief er mitten auf dem Brett ins Matt.


Vordere Plätze auch am Abend!

Im Tandem-Turnier kamen Daniel und Hakob unter 43 Teams auf Platz 2, Konsti und Minh wurden Sechste. Auch Rachela und Tom landeten in der oberen Hälfte. Herr Binder wurde im Blitzturnier der Betreuer Vierter.


3. Runde am 08.05.2015 gegen das Käthe-Kollwitz-Gymnasium (Berlin)
Breitzmann – Tham
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Weiß steht auf Gewinn.
Aber nach 43.c5-c6? Sa5xc6!
ist es plötzlich remis.
Herder-Gymnasium Berlin 3 : 1 Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Rachela Rosenhain 1 0 Till Heckmann
Daniel Sulayev ½ ½ Kyrill Pysarenko
Minh Tham ½ ½ Sander Breitzmann
Konstantin Bobenko 1 0 Tim Buschmann

Der erste Turniertag endet mit einem ganz starken Auftritt. Dieses Team wollte gewinnen und hat sich erfolgreich für die Berliner Finalniederlage rehabilitiert.
Daniel ließ keine Gewinnversuche zu. Konstantin kam früh in Materialvorteil und realisierte seine Überlegenheit souverän und konzentriert.
Minh kam in ein schwieriges Endspiel mit Minusbauer, opferte dann seinen Springer und schaffte mit Mehrbauer gegen Springer ein Remis.
Schließlich gewann Rachela sogar ein Endspiel mit ungleichen Läufern.


2. Runde am 08.05.2015 gegen das Athenaeum Stade (Niedersachsen)
Herder-Gymnasium Berlin 3½ : ½ Athenaeum Stade
Rachela Rosenhain ½ ½ Moritz Hammann
Daniel Sulayev 1 0 Marvin Singh
Minh Tham 1 0 Naim Wermes
Hakob Kostanyan 1 0 Tim Evers

Souveräner Sieg gegen eine deutsche Schulschach-Hochburg! Schöne Partien an allen Brettern sorgen für eines unserer besten DSSM-Spiele in der Herderschach-Geschichte. Daniel gewinnt mit starkem Läufer gegen schwachen Springer lehrbuchreif im Endspiel. Minh verwertet im Morra-Gambit seine aktive Stellung sehenswert, und Hakob setzt nach überlegener Partie schön matt.


1. Runde am 08.05.2015 gegen das Gymnasium Ergolding (Bayern)
Herder-Gymnasium Berlin 3 : 1 Gymnasium Ergolding
Rachela Rosenhain 1 0 Sebastian Astner
Daniel Sulayev 1 0 Maria Kühne
Konstantin Bobenko 0 1 Aditya Tarada
Hakob Kostanyan 1 0 Lukas Stessun

Das Turnier beginnt mit einem standesgemäßen Sieg, der aber unserem Anspruch nicht ganz gerecht wird.
Schnelle Führung, weil Hakobs Gegner mit dem Max-Lange-Angriff nicht ganz klar kam. Während Daniel schnell zwei Mehrbauern verwalten konnte, gab es am Spitzenbrett eine seltsame Wendung, als Rachela eine eingestellte Figur nicht schlug. Doch im Endspiel setzt sich wie so oft die bessere Spielerin durch. Mit aktivem König und Turm stellt Rachela entscheidende Drohungen auf.
Ärgerlich hingegen der Partieausgang bei Konsti: Mit schönem Angriff gewinnt er letztlich eine Figur. Doch in selbstgemachter(!) Zeitnot findet er dann keinen Plan gegen die stabile Verteidigung seines Gegners. Ein kräftiger Konterschlag beendet die Partie dann zu unseren Ungunsten.