Unser Team WK-I in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Daniel Lewin 1 ½ 0 0 0 5
Brian Heinze 1 1 0 ½ 1 5
Firat Soman 1 1 0 0 1 3 5
Pablo Schlesselmann   0 ½ 0 ½ 1 4
Marian Hauser 1         1 1
Tabellenspitze
1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium9 : 1 – 16,5 BP
2. Heinrich-Hertz-Gymnasium8 : 2 – 14,5BP
3. Herder-Gymnasium6 : 4 – 10 BP

6 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Katholische Schule St. Marien(5.)4 : 0
– Gymnasium Steglitz(6.)2½ : 1½
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium(1.)½ : 3½
– Heinrich-Hertz-Gymnasium(2.)½ : 3½
– Max-Planck-Gymnasium(4.)2½ : 1½

Seit einigen Jahren trifft sich in der ältesten Wettkampfklasse immer wieder das "Who is who" des Berliner Jugendschachs. Was das bedeutet, bekam vor allem Daniel am Spitzenbrett zu spüren. Er spielte durchaus ansehnliche Partien, aber gegen Moritz Greßmann (Elo 2100), Emil Schmidek (Elo 2232) und Ex-U16-Europameister Leonid Sawlin (Elo 2306) war er chancenlos. Wer kann bei einem regionalen Schulschach(!)-Turnier auf solche Konkurrenz verweisen?

Leonid Sawlin soll an dieser Stelle noch aus anderem Grunde hervorgehoben werden. In der letzten Runde verteidigte Pablo in höchster Zeitnot seit gefühlten 20 Zügen das Remis-Endspiel mit König in der Ecke gegen König und Randbauer. Ganz abgesehen davon, dass dies natürlich spätestens dann remis zu geben ist, wenn der Verteidiger zeigt, dass er in der bedrohten Ecke bleibt, waren einzelne Stellungen mehr als oft genug wiederholt worden. Der herbeigerufene Schiedsrichter konnte aufgrund der Regelkonstellation (z.B. keine Schreibpflicht) nicht auf das einzig korrekte Ergebnis entscheiden. In dieser Situation wies Leonid als Mannschaftskapitän seinen Spieler an, das Remisgebot anzunehmen – obwohl er damit die Team-Niederlage besiegelte. DANKE!

Platz 3 hinter zwei Überteams (Kollwitz neben Moritz Gressmann noch mit Jakob Scheinhütte – DWZ 1872 und Erik Fanin – DWZ 1784, Hertz neben Emil Schmidek mit Cecilia Lange – DWZ 1916, Daniel Klodt – DWZ 1758 und Leon Feyer – DWZ 1629) entspricht genau der Papierform. Die wichtigen Punkte steuerte vor allem unsere Mittelachse mit Brian und Firat bei.
Marian war gesundheitlich sichtbar angeschlagen und begnügte sich mit einem Einsatz.

Für Pablo geht mit dem nahenden Abitur eine großartige – wenn auch ungekrönte – Schulschach-Karriere dem Ende entgegen. Nach der Anzahl der Team-Einsätze hat er sich heute sogar in unsere interne Top-Ten gespielt. Aber ein Mannschaftsgold blieb ihm in all den Jahren versagt: 6x Silber und 5x Bronze zieren zu Hause die Wände.

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Firat blickt optimistisch auf das Turnier.
Für Marian blieb es beim Einsatz in der Auftaktrunde.
Nach der Schlacht wird die Beute in Form von
Bronzemedaillen begutachtet.
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Letzter Akt einer phantastischen Schulschach-Zeit? Manchmal braucht auch der Fotograf ein wenig Glück.