Unser B-Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Kai Tonke   0 1 0 1 2 4
Fabian Schmitt   0 0 0 1 1 4
Rasmus Stegelmann     0 0   0 2
Taha Abdollahnia   1   0 1 2 3
Uladzimir Khutko   1 ½   1 3
Tabellenspitze
1. Heinrich-Hertz-Gymnasium10 : 0 – 18 BP
2. Herder-Gymnasium8 : 2 – 15,5 BP
3. Judith-Kerr-Grundschule8 : 2 – 15 BP
8. Herder-Gymnasium II5 : 5 – 11,5 BP

15 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Reinhardswald-Grundschule(4.)2 : 2
– Judith-Kerr-Grundschule(3.)1½ : 2½
– Käthe-Kollwitz-Gymnasium(5.)0 : 4
– Lew-Tolstoi-Grundschule II(12.)4 : 0

Das war ein starker Auftritt unseres B-Teams. Schade war eigentlich nur, dass wir mit einem Freilos starteten und so um eine weitere Chance gebracht wurden, unser Können zu beweisen.
Danach folgten zunächst einige ganz starke Gegner. Nacheinander trafen wir auf zwei Teams, die im Vorjahr bei der Deutschen Meisterschaft der WK-V in der absoluten Spitzengruppe (Platz 9 und 12 unter 70 Teams) gelandet waren. Gegen die Reinhardswald-Grundschule gelang uns ein ganz starkes Unentschieden, gegen die Judith-Kerr-Grundschule (in Original-DSSM-Aufstellung) unterlagen wir denkbar knapp.
Letzteres Duell ist noch aus zwei Gründen bemerkenswert. Einerseits machte Kai hier sein Meisterstück (später mehr dazu), andererseits erwiesen sich die 1½ Brettpunkte als Schützenhilfe für unser A-Team. Dieses verdankt nämlich Platz 2 nur einem halben Brettpunkt Vorsprung. Wo haben die Schmargendorfer die entscheidenden Brettpunkte liegen gelassen?

Nach dem nicht unerwarteten 0:4 gegen das namhaft besetzte Kollwitz-Gymnasium schien dann allerdings sogar der angestrebte Sonderpreis "Bestes Team ohne Vereinsspieler" in weiter Ferne. Wir rangierten nur auf Platz 4 in dieser Wertung. Hätte das Los zwei der direkten Konkurrenten zusammengeführt, wäre der Traum schon ausgeträumt gewesen. Doch diesmal meinte es Caissa gut mit uns: Wir trafen selbst auf einen der Mitbewerber, der mehr als deutlich bezwungen wurde, und auch die übrigen Pokal-Anwärter bekamen es mit stärkeren Gegnern zu tun. So freuten sich unsere Jungs über den gewiss verdienten Gewinn dieser Sonderwertung.

Mindestens drei Spieler verdienen heute ein Sonderlob:
Kai erfüllte seine Aufgabe am Spitzenbrett und als Mannschaftskapitän souverän. Zu den schachlichen Highlights des gesamten Turniers gehört seine ungeheuer stark geführte Gewinnpartie gegen Joachim Morczynski (DWZ 1420, Elo 1645). Da hat man gesehen, wohin sein Weg jetzt führen muss. Wir suchen nur noch nach dem geeigneten Zeitpunkt…
Taha stand erstmalig in einem Herder-Team und konnte die guten Eindrücke früherer Turnierstarts bestätigen. Seine Spielfreude und sein Ideenreichtum sorgen immer wieder für schöne Gewinnpartien. Es geht sogar mit Schwarz, Taha…
Uladzimir schaffte schon nach einem halben Schachjahr den Sprung ins Team und wurde dort gleich zu einer der Stützen. Er blieb ungeschlagen, selbst das Remis entstand letztlich aus einer lange überlegen geführten Partie. Dabei wirkt er schon erstaunlich abgeklärt und ruhig. Wir freuen uns schon jetzt auf seine nächsten Turniereinsätze.

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Taha hat offenbar etwas ausgeheckt.
Fabian grübelt noch.
Schwere Gegner für Rasmus
Uladzimir mit superstarkem Team-Debüt
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Fabian und Kai vor Beginn der 1. Runde Stolz präsentieren wir Pokal und Urkunde