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7. Spieltag – 08.03.2026

SF Nord-Ost V – SF Siemensstadt III 1½ : 6½

Das Saison-Märchen der Dritten geht weiter. Als Abstiegskandidat gestartet, setzen wir uns in der Spitzengruppe fest.

Konstantin und sein Gegner wiederholten bereits gegen Ende der Eröffnung die Züge und einigten sich nach nur 40 Minuten auf Remis. Interessanter als die Partie war wohl die Feststellung, dass hier zwei Spieler mit einem Altersunterschied von 72 Jahren aufeinander trafen.

Meine ersten Rundgänge ließen keineswegs einen Kantersieg erwarten. Maksim hatte im Angriffswirbel eine Figur liegen lassen. Das merkte man aber erst beim Nachzählen, die Stellung war immer noch so scharf, dass jedes Ergebnis möglich schien. Bjarne gewann früh einen ganzen Turm, doch dann ließ er sehr starkes Gegenspiel zu und brachte seine Stellung ernsthaft in Gefahr. Erst als er noch einmal alle Konzentration zusammen nahm, bekam er die Partie wieder in die Hand und brachte uns nach gut einer Stunde in Führung.

Robert spielte eine sehr konzentrierte und sichere Partie. Er sammelte zunächst zwei Bauern ein und fing dann mitten auf dem Brett einen gegnerischen Läufer. Der Rest war Formsache und unser Sieg begann sich abzuzeichnen. Letzte Zweifel beseitigte Maksim, dessen Gegner trotz Mehrfigur keine Gewinnidee fand. Beim Stand von 3:1 für uns liefen also noch die Partien der oberen vier Bretter.

Hier hatten wir in drei von vier Partien materiellen Vorteil. Diesen verwertete zuerst Roland. Sein Gegner versuchte zwar noch mit einigen Nadelstichen Verwirrung zu stiften, doch unser Spitzenbrett verteidigte sich aufmerksam und gewann das Springerendspiel mit zwei Mehrbauern.
Die Partie von Peter war durch gegenseitige Angriffe auf entgegengesetzten Flügeln gekennzeichnet. Dabei machte ich mir um Peters offene Königsstellung und unentwickelten Königsflügel wohl unnötige Sorgen. Er wehrte alle Drohungen sicher ab, drang dann auf Brettesbreite in die gegnerische Stellung ein und gewann sicher.

Meine eigene Partie war ereignisarm, ich musste lange ein Leichtfigurenendspiel mit schlechterem Läufer verteidigen. Das gelang mir halbwegs, doch ließ der Gegner einmal eine bessere Möglichkeit aus und bot schließlich Remis – gerade als er eine Gewinnstellung erreicht hatte.

So konnte ich dann noch etwa eine halbe Stunde genüßlich zusehen, wie Georgij sehenswert gewann, wobei der Gegenspieler wohl etwas zu lange auf Rettung hoffte.

  SF Nord-Ost V   SF Siemensstadt II
1 Peter Andrasch 1486 0 : 1 1695 Roland Gase
2 Heinz Borgwardt 1510 ½ : ½ 1589 Thomas Binder
3 Wolfgang Hartmann 1427 0 : 1 1640 Georgij Stambler
4 Saleh Bashammakh 1445 0 : 1 1397 Peter Khutko
5 Werald Kalähne 1302 0 : 1 1218 Bjarne Zais
6 Klaus-Dieter Wagner 1298 ½ : ½ 1260 Maksim Morozov
7 Dieter Blume 1261 0 : 1 1320 Robert Groß
8 Prof. Heinz Welfle 1218 ½ : ½ 1147 Konstantin Hansch
  1½ : 6½  

Bericht: Thomas Binder