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Aktuelle Nachrichten

März 2026

Starker Auftritt unseres Nestors

Im vorigen Jahr hatte Thomas Glatthor das Nestorenturnier (Ü75) in Undeloh bei Hamburg ungeschlagen überstanden. Diese Serie hielt diesmal bis zur letzten Runde, wo dann ein FIDE-Meister das Stoppzeichen setzte. Dennoch darf Thomas mit einem Top-Ten-Platz – das war sein zuvor erklärtes Ziel – sicher zufrieden sein.

Vorstand neu aufgestellt

Die Jahreshauptversammlung am 20. März begann mit einem Quiz zur Vereinsgeschichte. Bei 14 Fragen konnte man sein Wissen oder zumindest ein treffsicheres Raten unter Beweis stellen. Mit Rudolf Palme, Christian Janzen, Manfred Leu und Wolfgang Nilius standen auch einige prägende Persönlichkeiten früherer Jahrzehnte im Blickpunkt. Es war sicher kein Zufall, dass mit Roland Gase ein älterer Schachfreund die Quizwertung gewann.

Nach den Ehrungen der Sieger und Platzierten sowie den Berichten des Vorstandes wurde letzterer neu gewählt. Der langjährige Vorsitzende Thomas Binder trat nach 25 Jahren im Amt nicht wieder an. Neuer Vorsitzender der Schachfreunde Siemensstadt ist Tim Rettig. Von ihm gingen 2003 die ersten Impulse zur Partnerschaft mit dem Herder-Gymnasium aus. Durch seine Berufs- und Lebenserfahrung bringt er herausragende Qualitäten für eine Führungsaufgabe mit. Um die vielen kleinen Dinge des Alltags wird sich künftig Aram Azarvash als 2. Vorsitzender kümmern. Brian Heinze als Spielleiter und Jan Holger Neuenbäumer als Schatzmeister sowie Kai Tonke als Beisitzer mit dem Schwerpunkt Jugendschach wurden in ihren Positionen bestätigt. Neuer Jugendsprecher ist Mark Bakulin.

Anschließend ernannten die Mitglieder des Vereins Thomas Binder zum Ehrenvorsitzenden. Er wird sich auch weiterhin in der Jugendarbeit engagieren und die Homepage gestalten.

Letzter Programmpunkt war die Premiere der 2. erweiterten Auflage des Buches 100 Jahre und kein bisschen matt zur Geschichte des Schachs in Siemensstadt.

Das Protokoll der Versammlung findet man unter diesem Link.

Januar 2026

Schon wieder Film

Die Erinnerung an den Kino-Auftritt unserer historischen Schachuhren in der Schachnovelle ist noch wach. Nun erreichte uns an einem Freitagabend ein ähnlicher Hilferuf. Ein Filmprojekt der Universität der Künste wollte eine analoge(!) Schachuhr einsetzen. Das Requisit war jedoch in die Brüche gegangen, und das Drehwochenende war in Gefahr. Natürlich haben wir gerne mit einer unserer Garde-Uhren ausgeholfen.
Übrigens: In dem Film wird nicht Schach gespielt und das königliche Spiel spielt überhaupt keine Rolle.