Unser B-Team WK-IV in der Schnellschachmeisterschaft

Spieler Rd. 1 Rd. 2 Rd. 3 Rd. 4 Rd. 5 Punkte Einsätze
Bjarne Zais   0 0 0 0 0 4
Oscar Tran 1   0 0 1 2 4
Ferris Keller 1 1   1 1 4 4
Tjerko Freund 1 1 0   0 2 4
Aryan Rana 1 + 1 0   3 4
Tabellenspitze
1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium10 : 0
2. Herder-Gymnasium8 : 2
3. Berlin Metropolitan School7 : 3
10. Herder-Gymnasium II5 : 5

21 Mannschaften

Unsere Ergebnisse:
– Emanuel-Lasker-Schule(19.)4 : 0
– Gymnasium Steglitz II(18.)3 : 1
– Herder-Gymnasium(2.)1 : 3
– Berlin Metropolitan School(3.)1 : 3
– Andreas-Gymnasium(12.)2 : 2
Von Runde zu Runde

Wie im Vorjahr kommt unser B-Team in der jüngsten Altersklasse auf eine ausgeglichene Punktbilanz.
Gespielt wurde im "beschleunigten" Schweizer System. Leider nahmen einige unserer Spieler diese Bezeichnung wörtlich und spielten die beiden ersten Runden zum Teil im Bullet-Tempo. Das Spielsystem sorgte dann auch noch dafür, dass man für diese Spielweise belohnt wurde, und wir uns nach zwei (viel zu) leichten Siegen und 7:1 Brettpunkten mit an der Tabellenspitze befanden.

Logische Folge war dann das interne Duell gegen Herderschachs A-Team. Man könnte nach 21 Herderschach-Jahren allein über diese Wettkämpfe ein Buch schreiben – immer wieder haben die vermeintlichen Außenseiter ihre erfahreneren Mitschüler selbstbewusst herausgefordert. So auch heute: Ganz lange war ein 2:2 zu erwarten. Den Grundstein dafür legte Aryan mit einem sehr souverän herausgespielten Sieg. An Brett 1 kam Bjarne gegen Justin mit einem Minusbauern ins Turmendspiel.

Noch ungläubiger rieb man sich aber an Brett 2 die Augen: Oscar hatte gegen Leonhard eine Mehrfigur und einen unglaublich starken Königsangriff. Selbst nach dem Rück-Einsteller der Figur schien mir seine Stellung noch aussichtsreicher. Aber in solchen Situationen bleibt Leonhard eben cool, wirft seine ganze Erfahrung in die Waagschale und rettet seinem Team noch den…

Das anschließende 1:3 gegen die späteren Gewinner der Bronzemedaille fällt gleichsam in die Kategorie "ehrenvolle Niederlage". Vor der Schlussrunde wurde noch einmal frische Luft getankt, und dann reichte die Energie auch, um dem renommierte Andreas-Team (Platz 6 der Startrangliste) ein Unentschieden abzuknöpfen, und sich in der oberen Tabellenhäfte festzusetzen.

Von Brett zu Brett

Brett 1 in der B-Mannschaft ist so ziemlich die undankbarste Aufgabe, die das Haus Herderschach zu vergeben hat. Wer sich dieser Aufgabe stellt und daraus die richtigen Erfahrungen mitnimmt, wird noch sehr davon profitieren. Ich habe mal ein wenig in der Geschichte geblättert: Mindestens zwölf Spieler haben es von diesem Brett später in die Liga-Mannschaften der Schachfreunde Siemensstadt (bei den Erwachsenen) geschafft, darunter übrigens auch Bjarnes heutiger AG-Trainer…

Oscar überzeugte mit sehr konzentriertem Spiel und hervorragender Zeiteinteilung. Im internen Duell war er ganz dicht an der ganz großen Sensation. Einzig in der letzten Runde hätte man sich etwas mehr Konsequenz gewünscht. Mehrturm und -läufer nutzen nur etwas, wenn man sie auch einsetzt.
Noch besser punktete Ferris bei seinen vier Einsätzen. Talent und solide schachliche Grundausbildung zahlen sich aus. Jetzt braucht er unbedingt mehr Praxis in anspruchsvollen Turnieren.
Ein achtbares Ergebnis sehen wir bei Tjerko. Wenn er langsamer und konzentrierter spielt, ist noch mehr möglich.
Aryan hatte sich beim Weihnachtsturnier selbst für die AG-Leitung etwas überraschend ins Team gespielt. Heute rechtfertigte er diese Berufung mit einem starken Ergebnis und überlegten Partien, was auch das eigene A-Team leidvoll anerkennen musste.

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Erstmals im Herderschach-Team und Lust auf mehr:
Aryan und Tjerko
Pure Vorfreude bei Ferris
Für diese Handhaltung gibt es im Herderschach-Geschichtsbuch
ein renommiertes Vorbild!
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Team-Kapitän Bjarne stimmt Oscar auf die erste Runde ein. Wenig später darf er dann selber ran.