Unser A-Team WK-IV in der Berliner Schulschachmeisterschaft 2025/2026
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Spieler
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Fin 1
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Fin 2
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Fin 2
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Punkte
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Einsätze
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Justin Fadeev
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1
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1
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½
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2½
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3
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Jakob Grimm
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1
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1
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½
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2½
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3
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Konstantin Hovhannisyan
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0
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1
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0
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1
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3
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Ata Türkyilmaz
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1
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1
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2
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2
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Kundana Konatham
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1
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1
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2
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Finalturnier am 11.03.2026 im Andreas-Gymnasium
Zum zehnten Mal qualifiziert sich ein WK-IV-Team des Herder-Gymnasiums zur Deutschen Meisterschaft. Nur mit diesem Ziel gingen wir in das heutige Finalturnier.
Saisonziel erreicht – Bad Homburg wir kommen
Nach dem Auftaktsieg gegen den Gastgeber folgte also das wichtigste Spiel der Saison. Die Grundschüler vom Tiergarten haben uns mit ihren bisherigen
Ergebnissen gehörig Respekt eingeflößt, und so erwarteten wir ein spannendes Duell auf Augenhöhe um die Fahrkarte nach Bad Homburg.
Doch schon bald zeichnete sich ein relativ sicherer Sieg für uns ab. Justin gewann früh eine Figur, Konstantin stand gegen einen Gegner mit besserer DWZ
im Turmendspiel überlegen, und auch die weiteren Partien liefen in unsere Richtung.
Nachdem der Sieg bereits in trockenen Tüchern war, brachte sich Kundana zwar unnötig in Zeitnot, setzte dann aber in buchstäblich letzter Sekunde matt.
Eine Folge regelwidriger Züge und umgeworfener Figuren in dieser Phase lässt allerdings vor allem Fragen nach einer zeitgemäßen Bedenkzeit auch in der WK-IV aufkommen.
Wie sagte doch Jakob heute: "Ich will endlich in die WK-III damit ich mit Aufschreiben spielen kann."
Nicht dem Gegner, aber dem Reglement unterlegen
Es folgte nun also das unwichtigste Spiel der Saison. Der Berliner Meistertitel ist die Zugabe zur DSSM-Qualifikation. Erneut war in diesem Finale das Team
des Kollwitz-Gymnasium siegreich. Auf den Brettern wurde ein 2:2 erspielt, wobei Ata entgegen der DWZ-Erwartung seine makellose Bilanz verteidigte und unseren einzigen Sieg beisteuerte.
Nun begann das Rätselraten über den Tabellenstand. Beide Favoriten waren nach Mannschafts- und Brettpunkten gleichauf. Als dritte Wertung wurde die einfache Sonneborn-Berger-Wertung
(Mannschaftspunkte x Mannschaftspunkte des Gegners) verwendet. Das ist korrekt, denn so sehen es Ausschreibung und Turnierordnung vor. Man darf jedoch
anmerken, dass in einem Rundenturnier mit nur vier Mannschaften bei Gleichheit der vorherigen Wertungen diese Form der Sonneborn-Berger-Wertung absehbar
keine Differenzierung herbeiführt. Hätte man die erweiterte Sonneborn-Berger-Wertung
(Brettpunkte x Mannschaftspunkte des Gegners) verwendet, wären wir Berliner Meister gewesen. So waren beide Teams in drei Wertungen gleichauf, die vierte
Wertung (Spiel gegeneinander) war natürlich auch unentschieden, und so entschied als fünfte Wertung das höhere gewonnene Brett im direkten Duell – leider gegen uns.
Ironischerweise zeigt die auf chess-results.com veröffentlichte Tabelle zwei Teams auf Platz 1 – und so wäre es wohl auch nicht falsch gewesen.
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Spiel 1 |
Spiel 2 |
Spiel 3 |
| Herder-Gymnasium |
3 : 1 |
Andreas Gymnasium |
4 : 0 |
Anne-Frank-Grundschule |
2 : 2 |
Käthe-Kollwitz-Gymnasium |
| Justin Fadeev |
1 : 0 |
Romeo Nguyen |
1 : 0 |
Tino Sander (DWZ 1777) |
½ : ½ |
Tim Zussner (DWZ 1787) |
| Jakob Grimm |
1 : 0 |
Lennox Hemke |
1 : 0 |
Mario Munoz Drozdziewski |
½ : ½ |
Valentin Köhler (DWZ 1569) |
| Konstantin Hovhannisyan |
0 : 1 |
Dejan Zhivkov |
1 : 0 |
Amos Beyer (DWZ 1289) |
0 : 1 |
Hugo Tschötsch (DWZ 1415) |
| Ata Türkyilmaz |
1 : 0 |
Rafael Vergara Toro |
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1 : 0 |
Radomir Klymenko (DWZ 1280) |
| Kundana Konatham |
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1 : 0 |
Salih Görkem |
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Justin Fadeev
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Jakob Grimm
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Konstantin Hovhannisyan
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Ata Türkyilmaz
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