Kinder-Winterturnier 2026 (u12)

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Der nächste Pokal wird in die virtuelle Herderschach-Galerie aufgenommen. Und wieder ist es einem unserer Spieler gelungen, sich gleich bei seinem ersten externen Einzelturnier aufs Podest zu stellen. Dabei zeigt Iaroslav (Bild rechts außen) einen für unser Modell geradezu exemplarischen Einstand: Über regelmäßige AG-Teilnahme und ein gutes Ergebnis beim Weihnachtsturnier spielte er sich ins Schnellschach-B-Team, war auch dort ein Leistungsträger und bekam nun seine erste Open-Chance. Ich könnte jetzt Iaroslavs spielerische Leistung mit blumigen Worten loben, ich kann aber auch seinem Gegner der zweiten Runde das Wort überlassen: "Du hast echt krass gespielt."
Seine vier Siege waren alle mit einer sichtbaren Souveränität – ja Leichtigkeit – erspielt. Nur dem Turniersieger musste Iaroslav sich heute noch geschlagen geben. Das war allerdings unnötig. Unser Spieler hatte schon Turm und Läufer gewonnen, als ein Moment der Unachtsamkeit und eine ungeschützte Grundreihe zusammenkamen.

Bild Bild Philipp vorn dabei

Iaroslav war in der Spitzengruppe nicht allein. Auch Philipp (Bild rechts innen) hielt sich immer an den vorderen Brettern auf. Am Ende des Tages hatte er die höchste Buchholz-Wertung aller Teilnehmer. Nach drei Siegen und einem Remis traf er in Runde 5 am Spitzenbrett auf den Tabellenführer. Es war ein echtes Finale um Platz 1, doch der Gegner war hier noch um eine Klasse besser. So bleibt Philipp mit nur einer Niederlage ein sehr guter fünfter Platz. Seine Phantasie und ideenreiche Spielfreude sind offensichtlich. Etwas mehr Ruhe und im richtigen Moment investierte Bedenkzeit werden ihn noch stärker machen.

Zick-Zack-Turnier für Maximilian und Simon

Den typischen Schweizer-System-Zick-Zack erlebten Maximilian (Bild links außen) und Simon (Bild links innen). Den Unterschied machte also nur das Ergebnis der ersten Runde aus. Mit 3 bzw. 2 Siegen kommen beide im Mittelfeld ins Ziel. Sie bestätigten damit die früheren Ergebnisse und die Erwartungen der Trainer. Doch der Zick-Zack lag sicher nicht nur an der Qualität der jeweiligen Gegner. Beide brauchen noch etwas Zeit, ihre Konzentration über einen langen Turniertag mit seinen vielen Eindrücken aufrecht zu erhalten.


Bericht und Fotos: Thomas Binder